Wunderliches damals und heute – von neuzeitlichen Schwanzmenschen zu den (modernen) Nanas der Niki de Saint Phalle

von: Ruth Meishammer, (Kommentare: 0)

Bild: Ruth Meishammer
s!!z-Kultur

Als Bernhard von Breydenbach von seiner Pilgerreise nach Ägypten zurückkehrte, illustrierte er im Jahre 1486 seine Reisebeschreibung mit eindrucksvollen Holzschnitten seines niederländischen Reisebegleiters. Einer der Höhepunkte der Illustrationen bildet das Blatt mit den sechs exotischen Tieren, unter denen ein prachtvolles Einhorn hervorsticht.

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William Toel, Weckruf oder Geschichtsklitterung?

von: Stef Manzini, (Kommentare: 2)

Bild: Stef Manzini
s!!z-kontrovers

William Toel streichelt die deutsche Seele und triggert sie, beides zugleich. Der amerikanische Professor ist nach Überlingen gekommen, um von der Fähigkeit der Deutschen, die Schönheit des Himmels auf die Erde zu holen, zu sprechen. Darin liege die Schöpferkraft und die Bedeutung des deutschen Volkes, sagt Toel.

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Es geht weiter, die Überlinger Montags-Demos

von: Stef Manzini, (Kommentare: 3)

Bild: Stef Manzini

Ab dem Pfingstmontag, den 6. Juni 2022, findet der sogenannte „Überlinger-Spaziergang“ künftig immer montags um 18 Uhr am Landungsplatz auf der Seepromenade statt. Da die Gründe für die Demonstrationen weiterhin existieren, rufen die Veranstalter breite Teile der Bevölkerung dazu auf, sich dem Protest anzuschließen. Rund 1.200 Pflegekräfte (PflegerInnen, Ärzte, Therapeuten und so weiter) sind im Bodenseekreis von der „einrichtungsbezogenen Impfpflicht“ betroffen, daraus ergeben sich soziale Härten- aber auch grundlegende Einschränkungen in der Versorgung der Patienten. Es gäbe daher überhaupt keinen Grund, den Protest gegen die falsche „Corona-Maßnahmen-Politik“ einzustellen, bekräftigt der Demokratische Widerstand (DW).

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Endlich ein Hospiz in Überlingen, Bauplatz gefunden!

von: Stef Manzini, (Kommentare: 1)

Bild: Stef Manzini

Wenn mein Tag gekommen ist, an dem ich diese Erde verlasse, dann wäre es am leichtesten, am Abend einzuschlafen und einfach nicht mehr aufzuwachen. Wenn dieser Wunsch nicht in Erfüllung gehen sollte, dann wünsche ich mir, umgeben von meinen Liebsten in meinem Heim zu sterben. Sollte ich dazu nicht in der Lage sein, ich keine Liebsten haben oder sollten diese das nicht vermögen, so ist meine Hoffnung, mein Glück und mein Trost, dass es Menschen wie Ernie Schmitt gibt - die vor mir da waren. In Ernie Schmitts stationärem Hospiz, umgeben von liebvoller Pflege und in Würde meinen letzten Gang anzutreten, ist um so vieles besser als dies in einem anonymen Krankenzimmer, umgeben von Apparaten und der geschäftigen Eile der unterbesetzten Pflegekräfte, tun zu müssen.

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In dubio pro reo!

von: Stef Manzini, (Kommentare: 1)

Meinung

Im Zweifel für den Angeklagten“ wurde in einer schwarzen Stunde der deutschen Justiz zu einem „im Zweifel gegen den Angeklagten“. Die Richterin am Sigmaringer Amtsgericht war offensichtlich klar überfordert im gestrigen Prozess gegen den „Kreuzträger“ Udo Schulz. Oder sollte man ihr Obrigkeitshörigkeit unterstellen? Wollte sie den Besuch der „Corona-Maßnahmen-Gegner“ ausgerechnet beim Landesvater, der maßgeblich für die Corona-Politik verantwortlich ist auf jeden Fall bestrafen? Wie auch immer das eklatant falsche Urteil zustande kam, es ist ein Skandal!

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Kreuzträgerprozess - ein politisches Urteil

von: Stef Manzini, (Kommentare: 1)

Bild: Stef Manzini
s!!z-aktuell

Ab wann ist man ein Anführer? Im sogenannten „Kreuzträger-Prozess“ vor dem Amtsgericht Sigmaringen wurde heute das Urteil verkündet. Schuldig. Der 52-jährige Udo Schulz wurde vom Gericht als Anführer einer nicht genehmigten Demonstration, am 13. Februar dieses Jahres im Sigmaringer Teilort Laiz, dem Wohnsitz von Ministerpräsident Winfried Kretschmann verurteilt. Mit 120 Tagessätzen zu 250 Euro, also einer Gesamtstrafe von 30.000 Euro, gilt der Angeklagte jetzt auch als Straftäter (vorbestraft).

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Angst machen statt Aufklären

von: Stef Manzini, (Kommentare: 0)

Bild: Stef Manzini
Meinung

Angst essen Seele auf? Ja, sagt die Neurowissenschaftlerin Maren Urner und geht sogar noch viel weiter. Etwas andauernd zu sehen, wie beispielhaft der zweijährige Blick in die Intensiv-Stationen mit den Menschen am Sauerstoff-Schlauch, stresst uns mehr, als tatsächlich dabei zu sein. Das ist wissenschaftlich durch die Hirnforschung bewiesen. Die mediale Dauer-Durchsage von überfüllten Intensiv-Stationen und Medizinern am Rand des Erschöpfungs-Kollapses, unterfüttert mit Schock-Bildern der im Bundeswehr-Helikopter verlegten Patienten und italienischen Sarg-Berge erzeugen nackte Angst und Dauer-Panik.

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