geimpft, geschädigt, geleugnet: Familie Schuh im Gespräch: Früher hat er alles für uns gemacht

von Neue Medien Portal (Kommentare: 0)

Soeben erhalten wir von MWGFD den neuesten Teil der Interviewreihe “geimpft, geschädigt, geleugnet”. Familie Schuh, deren Vater Daniel seit seiner zweiten Corona-Impfung ein Schwerstpflegefall ist, kämpft um Anerkennung und Gerechtigkeit.

Am Esstisch der Familie Schuh sitzen drei Generationen – Großmutter, Mutter und Tochter. Sie erzählen von Daniel Schuh, 49 Jahre alt, Ehemann, Vater und Sohn. Ein Mann, der einst das Fundament der Familie war, ist seit Mai 2021 schwerstpflegebedürftig – nach zwei Schlaganfällen kurz nach seiner zweiten Corona-Impfung.

Daniel kann bis heute weder gehen noch stehen, nicht alleine essen oder nachts Hilfe rufen. Er ist auf Pflegegrad 5 eingestuft, rund um die Uhr auf die Unterstützung seiner Frau und drei Töchter angewiesen. „Er kann wirklich nichts, er kann gar nichts“, beschreibt Ehefrau Tanja die Situation. Das Familienleben hat sich seither radikal verändert: ein Alltag zwischen Pflege, finanziellen Sorgen und dem Versuch, ein Stück Normalität zu bewahren.

Besonders tragisch: Nur wenige Tage vor Daniels zweitem Schlaganfall starb Tanjas Vater – ebenfalls nach der Impfung mit derselben Charge EX 8679. Für die Familie ein doppeltes Trauma. „Es war gar keine Zeit zum Trauern gewesen in der kurzen Zeit“, sagt Tochter Selina.

Neben der körperlichen und seelischen Belastung erleben die Schuhs ein weiteres schweres Kapitel: Der Kampf um Anerkennung blieb bislang erfolglos. Vor Gericht scheiterte die Familie – trotz ärztlicher Atteste. Anträge und Nachfragen bei Behörden oder dem Paul-Ehrlich-Institut blieben unbeantwortet oder führten zu Drohungen, besser zu schweigen.
Finanziell steht die Familie am Limit. Tanja musste ihre Arbeit aufgeben, Pflegedienst ist nicht finanzierbar, notwendige Produkte werden von der Krankenkasse nicht übernommen. Doch trotz aller Not halten die Schuhs zusammen. „Als wir klein waren, warst du für uns da und jetzt sind wir für dich da“, sagt Tochter Selina.

Ihr Appell ist klar: Anerkennung und Unterstützung. „Wir wünschen uns, dass man Hilfe bekommt, dass man das anerkannt bekommt, was passiert ist.” Denn: “Die Hoffnung stirbt zuletzt.“



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