Mahnwache für Johanna Findeisen

von Stef Manzini (Kommentare: 0)

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Mahnwache für Johanna Findeisen am 6. Februar 2026 in Überlingen.

Am Freitag den 6. Februar 2026 findet um 17 Uhr auf der Hofstatt in Überlingen eine Mahnwache für die sich seit 990 Tagen in Untersuchungshaft befindliche Friedensaktivistin Johanna Findeisen statt. Veranstalter ist ein Zweckbündnis, das mit dieser Aktion gegen die unverhältnismäßig lange Haft und den sich dahin schleppenden Prozess protestiert.

Alle „Mutbürger“ sind ganz herzlich dazu aufgerufen, Solidarität mit der aus Frickingen stammenden Johanna Findeisen zu zeigen. Auch die sich seit gestern erneut in Haft befindliche Dr. Bianca Witzschel wird bei dieser 30 Minuten dauernden Veranstaltung, am Freitag dem 6. Februar 2026 um 17 Uhr auf der Überlinger Hofstatt, thematisiert.

Immer wieder müssen wir erleben, das in Deutschland eine Art Justizwillkür gegen Menschen verübt wird, die während der „Corona-Plandemie“ Kante zeigten, und sich aus dem Fenster lehnten. Die Länge der Untersuchungshaft im Falle-Findeisen sind Ausdruck einer Justiz, die wir gelinde gesagt schon lange nicht mehr verstehen können. Bei der Mahnwache wird nicht über Schuld und Unschuld gesprochen, denn das obliegt den Verteidigern der Angeklagten, den Anklägern – und letztlich den Gerichten. Allerdings vertrauen wir der Rechtsprechung nicht mehr, das darf geäußert werden.

„Gut so“ sagt die Südkurier Redakteurin Ulrike Bäuerlein in ihrem gerade erschienenen Kommentar zum Prozess gegen Johanna Findeisen. Der Staat würde diese Angeklagten mit gnadenloser Akribie behandeln, was für Bäuerlein die nun fast dreijährige Untersuchungshaft von Findeisen nicht nur rechtfertigt, sondern begrüßenswert erscheinen lässt. Vielleicht möchte Frau Bäuerlein einmal für einen Monat zur Probe wohnen in der Justizvollzugsanstalt Frankfurt. Das wäre angemessen, um ihre Einstellung damit eventuell noch einmal zu hinterfragen.

Alle, außer natürlich Ulrike Bäuerlein, die dagegen protestieren wollen das hier im sogenannten „Reichbürger-Prozess“ ein nicht enden wollender Popanz aufgeführt wird, der Heidelberger Rechtsanwalt Markus Haintz spricht sogar von der Glaubwürdigkeit der Bundesrepublik Deutschland die hier auf dem Spiel stünde, sind herzlich eingeladen und dazu aufgerufen Gesicht zu zeigen, für angebliche Terroristen und Staatsfeinde, die nie einer Menschenseele etwas zuleide getan haben.

Wie im Falle von Frau Dr. Bianca Witzschel wird hier versucht, bürgerliche Kritik an der Regierung durch die Verknüpfung von Terrorismusvorwürfen mundtot zu machen, so schreibt es die Internetseite „politischeverfolgung.de“. Dem können wir uns nur anschließen – und das ist nicht hinnehmbar.

In der kommenden Woche veröffentlicht stattzeitung.org erneut einen Artikel zum Fall, mit einem Interview mit Markus Haintz und seiner Einschätzung zum „Fall Findeisen“, sowie einem Link zum Interview das Stef Manzini dem Freiheitssender „AUF1“ im November 2025 in Prag gegeben hat.

Kommen Sie zur Mahnwache, treten Sie ein für die Rechte derer, die sich nicht wehren können. Das ist vornehmste Bürgerpflicht.




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