Die Menschen wollen Frieden, die Presse hetzt für den Krieg. Patrik Baab, Journalist.
von Stef Manzini (Kommentare: 0)
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stattzeitung.org-Interview mit einem Mann, der dort gewesen ist, wo im Kugelhagel Menschen sterben, und es nach Blut, Angstschweiß und Tränen riecht. Der ehemalige NDR-Journalist Patrik Baab wurde vom Mainstream geschasst, weil er seinen Beruf ernst nimmt, und sagt was ist. Stef Manzini traf Baab am 10. Januar 2026 in Wangen-Karsee, wo die beiden Journalisten eine gemeinsame Veranstaltung über Propaganda und Zensur machten.
Zum Krieg zwischen Russland und der Ukraine, und warum es nicht endlich Frieden gibt, sagt der Kriegsreporter, Buchautor, und Friedensaktivist Patrik Baab: Eine gesamt-europäische Friedensordnung unter Beteiligung Russlands das wäre Putins Ziel, aber genau das wolle die sogenannte ”Koalition der Willigen”, unter Führung Großbritanniens, Frankreichs und der Bundesrepublik eben verhindern. Die USA wollten den Krieg, der 2014 mit dem vom Westen orchestrierten Putsch auf dem Maidan in Kiew begann, nun ”europäisieren”- deswegen die kreditfinanzierten Waffengeschäfte.
”Es geht um die kognitive Kriegsführung der NATO”, sagt Baab, der mehrfach die Frontlinie bereiste und darüber auch Bücher geschrieben hat. Der Journalist kommt viel herum und weiß, die Menschen überall in Europa wollen Frieden, aber die Presse und manche Politiker hetzten unverdrossen für den Krieg. Ihre Angstpropaganda wirke. Das Grundgesetz ist aber eine Friedensverfassung, so Patrik Baab, der 2025 mit der ”Aachener Auszeichnung für Menschlichkeit” geehrt wurde.
Patrik Baab war lange Mitarbeiter des NDR und hatte eine Dozentenstelle an der Universität in Kiel, die ihm während der ”Corona-Inszenierung” mit Eilantrag weggenommen wurde. Seine Altersbezüge hat der erfolgreiche Medienmann mittlerweile zurückgeklagt. Kein Wunder also, das Baab in der ”Causa Günther” nun kein Blatt vor den Mund nimmt. Der Ministerpräsident mit dem ”schleswig-holsteinischen Rundhorizont”, so Baab süffisant, habe ja bekanntermaßen seine ganz eigene Auffassung zu Meinungs- und Pressefreiheit. Genau in dieser im Grundgesetz verankerten Freiheit sieht der Vollblutjournalist Patrik Baab aber ein Abwehrrecht, das es gelte entschieden zu verteidigen.
Der Friedens- und Freiheitsaktivist Patrik Baab startete vor kurzem eine Onlinepetition für den aus allen Funktionen geschassten ehemaligen Schweizer Oberst Jacques Baud. Hier wird mit EU-Sanktionen versucht, das Lebenswerk eines Einzelnen und den demokratischen Debattenraum für alle zu zerstören, stellt Baab fest. Neben einem Link zur Onlinepetition, die Baab und Manzini sehr herzlich bitten zu zeichnen, fügen wir diesem Artikel auch einen Link zu einer sehr persönlichen Betrachtung Patrik Baabs zum ”Fegefeuer der Eitelkeiten” rund um diese Petition hinzu.
Viel Stoff zum Lesen, zum Ansehen oder Mithören- aber es lohnt sich. ”Wer nichts weiß, muss alles glauben”, wusste schon Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916)... dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Gute Unterhaltung und vertiefende Einblicke wünschen Ihnen, liebe stattzeitungs-Leserin und lieber stattzeitungs-Leser, zwei Kollegen, die für den Frieden streiten.
Hier ist die Online-Petition zu “Jacques Baud”: https://free-baud.org/
Hier ist das Video von und mit Patrik Baab zum “Fegefeuer der Eitelkeiten”, rund um die Petition “Baud”:
https://www.youtube.com/watch?v=ACv_NGWJ5-M
Lesen Sie hierzu gerne den Artikel “Propaganda trifft Zensur. Journalist triff Journalistin.” und dazugehörenden Kommentar “Wir brauchen einen Friedensverteidigungsminister! Stef Manzini in Wangen-Karsee.”.
s!!z-Buchtipp:
- "Auf beiden Seiten der Front - meine Reisen in die Ukraine" von Patrik Baab, ISBN: 978-3-946778-41-7
- ”Propaganda-Presse - Wie uns Medien und Lohnschreiber in Kriege treiben” von Patrik Baab, ISBN: 978-3-910568-11-2
Weitere Informationen finden Sie auch auf der Webseite von Patrik Baab.
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