Mut macht Sexy! Das Friedensforum des A-WEF.
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Redaktionsteam: Michael von Lüttwitz und Stef Manzini
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Am 22. November 2025 fand in Prag das ”A-WEF” unter Federführung von AUF1 statt. Im Diskussionsforum ”Von der Kritik zur Kraft” wurden Lösungen gesucht. Elsa Mittmannsgruber, Markus Bönig, Martin Rutter, Michael Meyen und Kayvan Soufi-Siavash. Es gilt, mit Emotionen die Bevölkerung wachzurütteln, war eine Kernbotschaft des Panels.. Oppositionsmedien zeigen eine Welt, die der Mainstream verbirgt. Die Befreiung aus dem staatlich inszenierten geistigen Gefängnis ist angesagt.
Die ”Alternative Western Ethics Formation” (”A-WEF”) steht als Gegenveranstaltung zu Klaus Schwabs ”WEF” (World Economic Forum) in Davos. Das Format ”A-WEF” wird von Akteuren genutzt, die sich als Oppositionskraft verstehen zur ”WEF-Gesellschaftsvision”, die von Unterdrückung, Kontrolle, Überwachung und Verlust individueller Freiheiten geprägt ist. Am 22. November 2025 veranstaltete das ”A-WEF” sein Treffen in Prag, um eine verbesserte Vernetzung gegen linke bis linksextreme Bevormundung und Verbote im Rahmen des ”Great Reset” und anderer Beschränkungen zu installieren – letztlich um die Freiheit zu verteidigen, die in den linken und woken Gesellschaftssystemen immer weiter eingeschränkt wird.
In der Diskussionsrunde ”Der Krieg kommt nach Europa – und wie wir ihn verhindern können” diskutierten Elsa Mittmannsgruber, Markus Bönig, Martin Rutter, Michael Meyen und Kayvan Soufi-Siavash, bekannter unter seinem Künstlernamen Ken Jebsen, unter der Überschrift: ”Von der Kritik zur Kraft”.
Kriegstüchtig werden, Rüstung hochfahren, den Spannungsfall ausrufen – das sind Schlagworte, die den Bürgern von Regierungsseite verstärkt in einer propagandistischen Wiederholungsschleife um die Ohren geschlagen werden. Diesem Ansinnen gilt es, Paroli zu bieten – aber wie?
Mag. Elsa Mittmannsgruber, Soziologin und Moderatorin bei AUF1, sieht in einer Vernetzung von Menschen, die den Krieg nicht wollen, eine Grundlage, denn alleine fühle man sich hilflos und ohnmächtig. Die Gemeinschaft stellt nach ihrem Dafürhalten einen Rettungsanker dar. Noch mutiger werden als bei Corona ist die Devise des Kärntner Politikers Martin Rutter, der auch deutlich machte, dass es gelte, klar aufzuzeigen, was die Bevölkerung bei einem Krieg erwartet.
Was die Menschen bei einem Krieg erwartet, war für den Journalisten und Philosophen Kayvan Soufi-Siavash das Stichwort, um eine ganze Kaskade brillanter Ideen abzufeuern. Er betonte, man müsse aus dem staatlich inszenierten Corona-Spektakel lernen. Dort würden häufig keine Argumente gebracht, sondern eindringliche Emotionen erzeugt – diese Strategie gelte es zu kopieren. Gemäß des Redners könnte man unter ein Bild mit Bundeswehrsoldaten schreiben: “Jetzt Kriegsverbrecher werden” oder “Töten, ich liebe es“, “Massengrab ausheben – mache es zu deinem Projekt“. Solche emotionale Statements rütteln auf, ist sich “Ken Jebsen” sicher. Weitere Statements wie “Freude am Töten“, “ Möglichst viele abschlachten“, “Jetzt Organspender werden“, “Die Bundeswehr braucht Schlachthöfe, um das Töten zu lernen“ führte Jebsen ins Feld und folgerte: Die Bevölkerung muss die Geschmacklosigkeit des Kriegs im Schock erkennen, nur so könne man sie überhaupt noch erreichen. Hohn und Spott entlarven die Kriegslüsternheit der Kriegsbefürworter. Mit Schockbildern könne man laut Soufi-Siavash (Ken Jebsen) die Jugendlichen von der falschen Kriegsfrontvorstellung befreien. Wer derartig geschmacklose Plakate mit Anti-Werbung für den Krieg nicht erträgt, erträgt erst recht nicht die Kriegsrealität, war sein Fazit. Und Soufi-Siavash setzte noch eins drauf, er meinte, ein Bild von einem Ukrainer mit weggeschossenem Gesicht und der Bundeswehr-Parole “Gesicht zeigen“ würde die Kriegslüsternheit ins Aus drängen und das Kriegsgrauen und die Kriegsbrutalität in den Fokus rücken.
Elsa Mittmannsgruber bestätigte, man müsse die Grausamkeit des Kriegs darstellen, damit der Bevölkerung klar wird, was Krieg bedeutet, dürfe sie aber nicht überbelasten. Es ist ihrer Ansicht nach nicht hilfreich, die Menschen weiter zu verunsichern und zu schockieren, da diskutierte Mittmannsgruber mit Siavash kontrovers. Dr. Markus Bönig, ehemaliger CEO der Swiss Steel Group, ergänzte, die Kriegspropaganda bedürfe der Entlarvung, denn immer werden die anderen als ”das Böse” dargestellt- während man selbst ”das Gute” verkörpert. Er betonte, man müsse sich schlichtweg als Kanonenfutter wehren, denn wenn Hunderttausende der Regierung klar machen, ich verweigere den Krieg, entstünde für die Kriegstreiber ein riesiges Problem - ohne Krieger kein Krieg. Bönig verwies auf das Grundgesetz, das vorgibt, dass niemand zum Krieg, zum Dienst an der Waffe, gezwungen werden kann. ”Ich bin beim Krieg nicht dabei” ist eine Parole, die jetzt umgesetzt werden müsste, betonte Markus Bönig, denn im ausgerufenen Spannungsfall wäre es wahrscheinlich zu spät.
Der Medienwissenschaftler Prof. Dr. Michael Meyen bedauerte, dass die Mainstream-Medien, ursprünglich als vierte Gewalt im Staat propagiert, nicht nur total versagt hätten, sondern zum verlängerten Arm der Herrschenden verkommen seien, sprich Staatspropaganda betrieben. Alternativmedien, die Meyen als Milieu-Medien bezeichnete, sind nach seiner Auffassung Garanten, um der Agitation der Staatsmedien widerstehen zu können. Er appellierte an die Vernetzung der Milieumedien, um den Staatsmedien ihren Einfluss zu nehmen. Diesem Appell schloss sich Elsa Mittmannsgruber, sie ist die Lebensgefährtin von Stefan Magnet, dem AUF1-Chef, sofort an und ergänzte wie folgt: Es bedürfe zudem Führungspersönlichkeiten und starker Zusammenschlüsse von bereits bestehenden und neu zu gründenden Gruppen, die klar darlegen, was sie wollen, wie zum Beispiel Gott, Heimat, Familie, Ehre, Gerechtigkeit und vieles mehr. Die Ziele müssten laut Mittmannsgruber Motivation sein, die bisherige Wohlfühlzone zu verlassen, um sich zu engagieren.
Was tue ich, damit nicht die halbe Familie im Krieg abgeschlachtet wird, ist eine zentrale Frage, die sich laut Martin Rutter stellt. Hierfür müsse man sich dem aktuellen System entgegenstellen, denn das Establishment plant stets für eigene Vorteile auf Kosten des Volkes. Das war beispielsweise schon beim Bankencrash so, bei Corona ebenfalls und soll nun auch beim Krieg so sein. Das bisherige politische Totalversagen der Parteien sollte nach Auffassung von Rutter durch einen Weltkrieg kaschiert beziehungsweise ausradiert werden.
Das Schulsystem trimmt die Menschen auf Gehorsam. Wer mitläuft, der wird was, wer aufmüpfig ist, hat es schwer. Es gilt, den mündigen Bürger zu formen, nicht den Ja-Sager, sondern den Widersprecher. Wenn 80 Millionen Menschen den 700 Abgeordneten widersprechen würden, wäre die Welt eine andere, resümierte Soufi-Siavash. Wir würden dazu erzogen, im eigenen Gefängnis zu sitzen, und die Systemmedien unterstützen das Nichterkennen dieser Tatsache, führte er weiter aus und appellierte an alle, sich aus dieser Gefangenschaft zu befreien, indem man kritisch und selbstständig denkt.
Dieses Aufstehen, dieses Befreien von der Bevormundung des Staates ist nach Bönig von grundlegender Bedeutung. Dann könnten die Menschen ihre Verzweiflung und ihre Machtlosigkeit abschütteln, sie würden vom System nicht mehr überrollt, führte der Redner an. Sich hinlegen und abwarten, ob mal jemand den Krieg verhindern kann, läuft nicht, konstatierte Bönig. Diese Vorgabe unterstütze Medienwissenschaftler Meyen nachhaltig und zeigte auf, wie die Bevölkerung unterschwellig mithilfe von Film, Theater und natürlich Medien auf Krieg vorbereitet werde, ohne dass sie es merke. Hier gilt es nach Meyen und Mittmannsgruber aufzustehen und vor allem die alternativen Medien zu stützen, denn sie sind der Multiplikator für diejenigen, die Frieden statt Krieg wollen. Bönig appellierte vor allem an diejenige, die trotz aller Aufrufe untätig bleiben, dann zumindest die alternativen Medien finanziell zu unterstützen. Was sichtbar ist, kann nicht abgewertet werden durch das Establishment, betonte Meyen.
Bönig machte zum Abschluss der Diskussionsrunde auf die Internetseite “Freiheitskanzlei” aufmerksam, die neun Werkzeuge auflistet, um gegen staatliche Willkür aufzustehen. Hier kann jeder aktiv werden und muss nicht auf einen nicht kommenden Retter warten. Es muss nach Bönig klar werden: Das Volk ist der Souverän, und der macht eine klare Ansage. Auf der Internetplattform “Digitale Vollversammlung” kann jeder seine Meinung kundtun, die dann an Politiker weitergeleitet wird.
Mut macht sexy, meinte Markus Bönig sehr richtig. Und wer will denn nicht sexy sein?
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Das Prager-Friedens-Manifest können Sie hier mitzeichnen.
Bitte lesen Sie, liebe stattzeitungs-Leserin, lieber stattzeitungs-Leser, gerne hierzu auch die Artikel “Dr. Alice Weidel beim “A-WEF” in Prag: Frieden in Europa kann es ohne Russland nicht geben.”, “Prager Deklaration “Alles für den Frieden!” von den Teilnehmern des “Alternativ-WEF” unterzeichnet.” und sehen Sie die Interviews ““Wir sind in Vorkriegszeiten.” Kayvan Soufi-Siavash in Prag beim “A-WEF”.” und ““Wer redet, ist nicht tot”, sagt Martin Sellner im Interview mit stattzeitung.org.”.
Alle Aufzeichnungen des “A-WEF 2025” finden Sie hier.
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