Ich mag Weihnachten.

von Stef Manzini (Kommentare: 0)

Meinung

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Jedes Jahr wieder vor dem Advent überkommt mich eine Art unruhige Betriebsamkeit. Ich gehe in den Keller und überprüfe die Kartons und Schachteln mit Weihnachtsschmuck. So manches ist in die Jahre gekommen, und so einiges dazugekommen über Jahrzehnte.

Ich mag Frank Sinatra und Barbara Streisand. Ich mag Cecilia Bartoli- und Weihnachtsmusik. Und: ich mag Weihnachten.

Es war wieder einmal ein abwechslungsreiches Jahr, mit vollem Terminkalender und vielen interessanten und inspirierenden Begegnungen. Auch ein Jahr mit großen Sorgen, schaut man auf die ungute Entwicklung, mit Blick auf Krieg und/oder Frieden.

Ich mag meinen Kaffee mit einem Schuss Sahne. Ich mag Panettone und Christstollen. Ich mag Weihnachtsgebäck. Und: ich mag Weihnachten.

Die Zeit fliegt dahin, oder fliegen wir durch die Zeit? Besinnliche Weihnachten oder Besinnungslosigkeit? Ein Fest, das dieser Tage, will man auch auf einen Weihnachtsmarkt gehen, oft zur Festung wird.

Ich mag lange Spaziergänge im Wald. Ich mag Sonnenuntergänge am Bodensee. Ich mag die funkelnden Sterne in den weihnachtlich geschmückten Straßen. Und: ich mag Weihnachten.

Viel ist passiert in diesem Jahr, und vieles ist noch nicht passiert. Wir warten ungeduldig auf so viele Änderungen, dass es zu viele sind, um hier alles aufzuzählen. Denn unser Wunschzettel ist lang.

Ich mag gute Gespräche mit Freunden. Ich mag auch Geschenke und vor allem beschenken mag ich sehr. Ich mag stille Stunden, aber auch etwas Weihnachtstrubel. Und: ich mag Weihnachten.

Ich mag “Downton Abbey” und alte Karl May Filme. Ich mag “Der kleine Lord” und sogar den Bergdoktor. Ich mag Talkshows, nur nicht mehr im deutschen Fernsehen. Und: ich mag Weihnachten.

Mit vielem, was hier und um uns herum passiert, bin ich nicht einverstanden. Aber ich vergesse auch nicht, was unser Land liebens- und lebenswert macht. Das, was uns ausmacht, sollte immer größer sein als das, was uns trennt.

Ich mag Kinder und alte Leute, von beiden kann man viel lernen. Ich mag bunte Vielfalt, solange sie nicht einseitig gesteuert und aufgezwungen wird. Ich mag Einheimische und Zugereiste, und ich mag sogar Politiker, solange sie das Herz am rechten Fleck haben. Und: ich mag Weihnachten.

Jetzt aber wünsche ich uns allen gemeinsam ein wunderschönes Weihnachtsfest, mit Gänsebraten oder Tofu, mit vielen Geschenken oder stattdessen mit einer Spende für einen guten Zweck, mit Christbaum oder einfach einem Mistelzweig, mit Familie, Freunden, in trauter Zweisamkeit oder gewünscht allein. Laut oder leise, im Schnee oder am Strand....

Vor allem wünsche ich mir, dass das Weihnachtswunder in Gestalt des neugeborenen Christuskinds in der Krippe alle Menschen auf Erden zu einer friedlichen Zukunft gemahnt. Frieden auf Erden und dem Menschen ein Wohlgefallen ist die zentrale Botschaft des Weihnachtsfests. Ihre Erfüllung liegt in den Händen der Menschheit. Möge die Weihnachtsbotschaft “Jesus Christus” die Herzen all jener erreichen, die immer noch glauben, dass Unterdrückung, Gewalt und Krieg zu Frieden führen könne. Gewiss leben wir hier in Deutschland im Frieden, doch der ist bedroht, so wie eine Regierung, die einseitige Interessen verfolgt und eine willkürliche Justiz die Freiheit und den Frieden all jener Menschen, die ihnen nicht in den Kram passen, schon lange bedroht.

Frohe Weihnacht, liebe stattzeitung.org-Leserin und lieber stattzeitung.org-Leser, wünscht Ihnen allen und Ihren Familien
das gesamte Team von stattzeitung.org.



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