Im Schwimmbad mit Paul Brandenburg.

von Stef Manzini (Kommentare: 0)

s!!z-Interview

Klick auf Bild für Großansicht

stattzeitung.org-Interview mit Dr. med. Paul Brandenburg, zu den Themen der Zeit. AfD, Staatsjustiz, Demokratie... Brandenburg hat eine Meinung. Er sagt sie im Gespräch mit Stef Manzini, am 24. Oktober in Zürich-Kloten.

Brandenburg ist ein sperriger Typ. Einer, der seine Meinung sagt- und das scheinbar ganz ohne Kalkül. Widerworte. Widersprüchlich. Die AfD scharf kritisiert, und gleichsam ihre Wichtigkeit betont. Lange haben wir darauf gewartet, diesen Mann zu treffen, im Wissen um die Herausforderung eines Gesprächs mit ihm. Im ”Schwimmbad” bei Zürich ist es gelungen. Hören Sie selbst, was Dr. med. Paul Brandenburg zu sagen hat, wir haben die Netze weit ausgespannt. Sie dürfen sehr gespannt sein. Eines sei bereits verraten: Paul Brandenburg ist wie immer gesichert unbequem!

Frage Stef Manzini: ”Wir haben hier im modernen Deutschland eine Demokratie des Schreckens, noch nie so gut getarnt wie heute. Was ist für dich die moderne BRD?” Antwort Paul Brandenburg: ”Tot”. Brandenburg spricht von einem Staat, der systematisch unrechtstätig sei. Es fällt das Wort ”Justizterror”.

Der Facharzt für Allgemeinmedizin und Notfallmedizin, Journalist und Publizist nahm sich viel Zeit, die haben wir am Rande einer Veranstaltung mit ”Ken Jebsen” auch genutzt. Freuen Sie sich auf ein Gespräch abseits der Norm.

”By the Way”: Verzeihen Sie bitte das Hündchen ”Henry”, das ab und zu etwas Aufmerksamkeit einforderte, völlig berechtigt, als hätte ”Henry” gemerkt, dass im ”Schwimmbad” an diesem Tag etwas ganz Besonderes vor sich ging.

Paul Brandenburg (* 1978 in West-Berlin) ist ein deutscher Autor, Arzt und Unternehmer.
Brandenburg absolvierte das Medizinstudium an der Berliner Charité und in Japan. 2008 wurde er an der Charité summa cum laude promoviert.

Brandenburg ging als Assistenzarzt an das Universitätsspital Zürich. 2010 kehrte er nach Berlin zurück, weil er sich in Zürich als Deutscher ausgegrenzt fühlte. Seit 2011 ist er Facharzt für Allgemeinmedizin. Nach eigener Aussage brach er eine Laufbahn als Chirurg ab, weil er das Kliniksystem nicht mehr ertragen konnte. 2013 veröffentlichte Brandenburg das Buch “Kliniken und Nebenwirkungen” mit Tipps für Krankenhauspatienten. Das Buch war ein Kulturspiegel-Beststeller.

In einem Ärztetalk mit Maybrit Illner hatte Brandenburg im Januar 2013 mehrfach darauf hingewiesen, dass an dem “von Abhängigkeiten und Ängsten geprägten Arbeitsplatz Krankenhaus” allein dadurch Fehler passierten, weil sich niemand traue, auf offensichtliche Missstände hinzuweisen. Brandenburg war Mitglied in der FDP.



Begleiten und unterstützen SIE bitte wohlwollend unsere „unabhängige Schreibe“. Journalistische Arbeit hat ihren Wert und einen Preis, daher freue ich mich besonders das dennoch NIEMAND bei stattzeitung.org vor einer Bezahlschranke landet! Unsere Information soll für JEDE und JEDEN gleichermaßen zugänglich sein. Wir tun dies im Vertrauen darauf, breit getragen zu werden.

Unterstützen Sie bitte per Überweisung:
IBAN: DE49100100100430520105
BIC: PBNKDEFFXXX
Bank: Postbank Berlin
Kontoinhaber: Stef Manzini
Verwendungszweck: „Schenkung“

Oder per PayPal:


Oder per Bitcoin:


Oder per Patenschaft:

Patenschaft

Danke!


(eingetragener Künstlername)


Zurück

Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Bitte rechnen Sie 8 plus 2.

Mit * markierte Felder sind Pflichtangaben zur Einreichung eines Leserkommentars, eine Angabe einer Webseite ist freiwillig möglich, aber nicht notwendig.

Der abgeschickte Kommentar wird vom Autor nach Prüfung veröffentlicht und gegebenenfalls beantwortet. Dies kann, je nach vorhandenen Ressourcen, einige Zeit dauern. Wir bitten um Verständnis. Ab sofort stellen wir Ihnen unsere Rubrik "Kommentare“ auch ohne Ihren Klarnamen zur Verfügung. Wir möchten damit zu einer lebhaften Diskussion beitragen. Dabei verstehen wir ein erhöhtes Bedürfnis nach Schutz, möchten aber sehr herzlich darum bitten, auf persönliche Diffamierungen und krudes Gedankengut zu verzichten. Wir behalten uns vor, Kommentare zu veröffentlichen, oder nicht zu veröffentlichen.