Windradpolitik: Krieg gegen die eigene Bevölkerung? Bayern schafft jetzt Fakten.

von Redaktionsteam (Kommentare: 0)

Michael von Lüttwitz und Stef Manzini

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  • Bayern schafft jetzt Fakten Pro Windrad. Die Landes-AfD kocht vor Wut.
  • Aufhebung der Kommunalklausel schafft Bürgerwillen ab.
  • Diplom-Physiker Dr. Walter Hübner hält Vortrag in Eintürnenberg und spricht von “Windkraftbesessenheit”.
  • “Denkfehler der Energiewende” attestiert bei der Veranstaltung auch Betriebswirt Friedrich-Thorsten Müller.
  • Veranstaltung in Eintürnenberg machte die katastrophale Energiepolitik der Regierung offenkundig.

Wenn das Energieproblem mit umgewandelter Wind- und Sonnenenergie gelöst werden soll, haben wir keine Landschaftsräume mehr, in denen wir leben können. Weiter hat die Bevölkerung ein Recht darauf, dass die Politik mit ihr ehrlich umgeht und klipp und klar sagt, dass die Landschaft und Lebensräume und damit der Wohlstand auf dem Spiel stehen, wenn die Energie-Ideologie der Grünen und Ampelregierung weiterhin umgesetzt wird, so Diplom-Physiker Dr. Walter Hübner.

Der Windradwahn mit all seinen negativen Seiten wird peu à peu zum Thema Nummer Eins in Deutschland, denn die Windrad-Aufstellungsmanie der Regierung trifft immer breitere Bevölkerungsschichten auf dem Land und stellt damit eine elementare Gefahr für ihre Gesundheit und ihren Lebensalltag dar.

In Bayern schafft jetzt Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger Fakten, und hebelt damit den Bürgerwillen quasi aus. Durch die Aufhebung der sogenannten Kommunalklausel ist es angrenzenden Kommunen nicht mehr, wie bisher, möglich ein Vetorecht gegen Windkraftanlagen einzulegen.

"Aiwanger zerstört damit demokratische Rechte“, regt sich die AfD im Landtag maßlos auf, und nennt diese Entscheidung einen Skandal. Genau diese Klausel hatte beispielsweise in Altötting noch dafür gesorgt, dass beim Ausbau der Windkraft der Bürgerwille respektiert wurde, was künftig nicht mehr der Fall sei, heißt es aus den Reihen der AfD-Landtagsfraktion. Der Aufsichtsrat der Bayerischen Staatsforsten setzte just am gestrigen Donnerstag den Beschluss der Koalition aus CSU und Freien Wählern um. Der Bürger kommt angesichts solcher Vorgänge gar nicht mehr darum herum, sich der Wucht mit der die als alternativlos verkaufte Windradpolitik allerorten die Landschaft und das Wohlbefinden der ländlichen Bevölkerung massiv verändert, zu beugen. Die AfD-Politiker Rainer Rothfuß und Ingo Hahn werden gegebenenfalls noch dazu vertiefende Einsichten liefern. Das aufgrund bisher zögerlichen Windradausbau viel gescholtene Bayern, an der Spitze "Wendehals“ Markus Söder, der noch dieser Tage tönte Bayern sei eben kein Land, in dem der Wind kräftig blase, schafft nun diktatorisch anmutende Fakten- die auch eine grüne Landesregierung nicht besser hinkriegen würde.    

Logische Konsequenz aus dem formierten Widerstand vieler Bürger gegen die Windräder ist eine Vielzahl an Aufklärungsveranstaltungen zur Gefährlich- und Schädlichkeit der Windräder für Umwelt, Natur und Mensch. Am 18. Juni 2024 fand in Eintürnenberg unter der Direktive "Landschaftsschützer Oberschwaben-Allgäu“ eine solche vor voll besetztem Saal in der Festhalle unter der Moderation von Reinhold Mall statt.

Unter anderen referierten Diplomphysiker Dr. Wolfgang Hübner über "Energiewende im Konflikt mit dem Schutz von Landschaft und Lebensräumen“. Breiten Raum nahm dabei die Gesundheitsgefährdung aufgrund der politischen "Windrad-Besessenheit“ mit ihren unerträglichen Vorgaben ein. Ein weiterer Vortrag von Betriebswirt Friedrich-Thorsten Müller beschäftigte sich mit der Thematik "Denkfehler der Energiewende – wie wir unsere Landschaften verlieren, ohne das Weltklima zu retten“.

Zunächst zeigte Hübner den immensen Landschaftsverbrauch für nur wenig effektiv arbeitende Windräder auf. Er betonte, dass die geplante Windraderstellung nur ein erster Einstieg ist und die dafür vorgesehenen zwei Prozent ausgewiesene Flächen für diese höchst fragwürdige Energiegewinnungsmaßnahme nur den Anfang darstellt, denn mit den momentanen Windrädern kompensieren wir lediglich den Ausfall der Stromerzeugung durch die Abschaltung der Atomkraftwerke.

Die Landbevölkerung muss für den Windradwahn der Regierung, vor allem aber der Grünen, Opfer bringen. Hübner stellte die Frage: "Ist die Energiewende mittels Windrädern eine Maßnahme zur Vertreibung der Landbevölkerung?“. Wer seinen Ausführungen folgte, muss zwangsläufig zu dem Schluss kommen, dass diese Frage viel zu harmlos formuliert ist. Ist die Windradmanie der politisch eingeleiteten Energiewende gar ein Akt der Kriegsführung gegen die Bevölkerung, wäre sicherlich die treffendere Formulierung gewesen!

Um die Windräder vor massiven gegenseitigen negativen Einflüssen zu schützen, ist ein Abstand von 900 Metern nötig, denn der Druckluftabfall hinter dem Windrad führt zur Materialermüdung am dahinter stehenden Windrad. Dieser technische Aspekt wird höher eingeschätzt als die gesundheitliche Fürsorge beim Menschen. Das Druckluftproblem wirkt sich auf die Druckrezeptoren der Menschen aus, was bei sensiblen Menschen schnell zur Erkrankung führt, so der Referent. Bei Fledermäusen zerstört diese Schadfunktion deren Lungen, was im Tod endet. Die Luftdruckimpulse werden nach Hübner von den zuständigen Landratsämtern weder gemessen noch bewertet. Auch die Bundespolitik schweigt zu dieser Thematik, wie man aus den Worten des Vortragenden entnehmen konnte.

Das Prekäre an der gesamten Situation ist, dass man aufgrund der technischen Abstandshaltung, um eine gegenseitige "Windradgefährung“ auszuschließen, näher an die Häuser der Bevölkerung mit den Windrädern rücken muss, um Strom zu erzeugen, der hinten und vorne nicht reicht, so der Referent. Dieser Aspekt erhöht auch die anderweitigen Gesundheitsgefahren durch die Windräder wie Infraschall, Schattenwurf, permanente getaktete Lärmbelästigung durch die Windradrotoren und die Windradmaschinerie, um nur einige Beispiele zu nennen, auf die der Referent aus Zeitgründen nur marginal einging.

Ökonom Müller stellte heraus, dass Wind- und Sonnenenergie in Deutschland lediglich sieben Prozent an Primärenergie stellen. Diese Zahl bekommt nach seinen Worten weitere Brisanz, da entsprechende Stromspeicher fehlen. Und da Strom sekundengenau gebraucht wird, liefern Wind- und Sonnenenergie keine Hilfe bei der Energiesicherung, sondern führen zu Unzulänglichkeiten und Problemen, zum Teil verursachen sie sogar finanzielle Schäden. Als Garanten der Stromlieferung müssen laut dem Referenten Gaskraftwerke als Lückenbüßer einspringen, was die Grundlage der Energiewendepolitik, neben zahlreichen anderen Faktoren, in Frage stellt. Allerdings bestätigte Müller einen Rückgang des Gasverbrauchs in Deutschland, aber nur, weil sich 176.000 Unternehmen wegen der katastrophalen Energielage aus Deutschland verabschiedet haben.

Industrie und Politik: Beide reden aneinander vorbei, war eine Erkenntnis des Referenten, denn die Industrie verlangt von der Politik eine vernünftige Preiskalkulation. Da diese nicht machbar ist, mit der aktuellen Energiepolitik, bedeutet dies, eine massive Erhöhung des Strompreises für die Haushalte, sofern den Forderungen der Industrie nachgekommen wird, legte Müller dar.

Auf den gerne vorgebrachten Einwand, andere Länder wie Norwegen können die Energiewende doch problemlos umsetzen, erwiderte der Ökonom, dass sich eine pauschale Betrachtung nicht möglich ist, sie muss immer regional erfolgen, und dabei kann Norwegen mit seiner schon immer genutzten Wasserkraft punkten, die 98,7 Prozent der Stromdeckung sichert, wobei man berücksichtigen muss, dass Norwegen nur 4,5 Millionen Einwohner hat, Deutschland 84 Millionen.

Unter Berücksichtigung aller Aspekte, die Müller eindrucksvoll der Zuhörerschaft vorlegte, führt die politisch initiierte Energiewende in Deutschland zu einer brutalen Deindustrialisierung, wodurch der Wohlstand und die Energiesicherung massiv leiden werden. Der Betriebswirt stellte Alternativen vor wie den Dual-Fluid-Reaktor, der eine Endlagerung des Atommülls überflüssig machen würde, weil dieser Atommüll in diesen Reaktoren verbrannt wird und bei reiner Stromerzeugung für 300 Jahre den Strombedarf in Deutschland garantieren würde. Als minimaler Abfall entsteht radioaktiver Rückstand, der nur einen verschwindend geringen Strahlungswert zum derzeitigen Müllabfall aufweist. Die Regierung ist dieser Alternative aber nicht zugetan, sondern setzt auf ihre Windrad- und Photovoltaik-Ideologie.



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