Manfred Brugger: Mehr Windräder sind sinnlos!

von Michael Freiherr von Lüttwitz (Kommentare: 0)

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  • Boden von 100 Fußballfeldern wird täglich umgenutzt, unter anderem für Windräder.
  • Klimawandel ist so alt wie die Erde.
  • Kohlendioxid verursacht keine Klimaerwärmung.
  • Die Stromerzeugung mittels Windrädern ist unkalkulierbar.

Manfred Brugger, ein ausgewiesener Sachkenner und Buchautor zum Thema "Windwahn“, war am 21. März 2024 Gastredner im Vogter Gasthof "Paradies“. Der ausgebuchte Festsaal des Veranstaltungshauses war Ausdruck eines großen Interesses am Thema des Abends: "Der Windwahn und seine klimatischen Konsequenzen“.

Zuvor führte Andreas Reichel vom Bündnis für regenerative Energie, Mensch und Natur (BREMN e.V.) die Besucher in die Materie Windradanlagen ein und gab Erläuterungen zu Einsprüchen gegen die Planung beziehungsweise Errichtung von Windkraftanlagen.

Manfred Brugger fand Windenergie ursprünglich sehr gut. Seine Einstellung änderte sich, als er im nördlichen Teil Deutschlands die Windparks mit ihren Folgen für das Wettergeschehen kennenlernte. Besonders hellhörig wurde er, als im Internet die Bundesregierung einen Leitfaden als Argumentationshilfe für den Bau von Windrädern zur Verfügung stellte, um Windradgegner quasi kaltzustellen. Brugger musste erkennen, dass es an Wahnsinn grenzt, gegen den Mainstream, die gängigen Narrative, vor allem aber gegen das Geld und damit die Macht des Faktischen anzukämpfen. Doch er sieht es als seine Pflicht, sich in die Aufklärung der Gesellschaft mit Sachfakten einzubringen, um in die irrationale Windradideologie der Regierung bloßzustellen.

Brugger führte an, dass in Deutschland seit 2015  täglich rund 100 Fußballfelder an Boden durch Umnutzung verloren gehen. In der gleichen Zeit hat sich der Primärverbrauch an Energie weltweit um 50 Prozent erhöht und wird sich bis 2026 nochmals um 50 Prozent erhöhen. Die Folge ist, dass sich der Bodenverbrauch für Windkraftanlagen weiterhin massiv erhöht.

Im Weiteren wies Brugger darauf hin, dass Klimawandel, der seit Jahrmilliarden auf der Erde stattgefunden hat, auch weiterhin stattfindet. Er führte aus, dass es dabei keinen Treibhauseffekt gibt. Dieser basiert auf alten, überholten Vorstellungen. Um Klimawandel verstehen zu können, muss man die entscheidenden Faktoren dafür kennen, so Brugger. Diese sind nach seinen Ausführungen vornehmlich in der Sonne und im Wasserdampf der Erdatmosphäre zu suchen, nicht aber im Kohlendioxidbereich.

Durch ein komplexes Gefüge von Sonnenwärme, Wasserverdunstung und einigen anderen Faktoren entsteht Wind. Dieser wird mittels Windrädern für die Stromerzeugung genutzt. Die Windräder wandeln die Windenergie über verschiedene Stellschrauben letztlich in Strom um. Windenergie ist damit keine erneuerbare Energie, sondern umgewandelte Energie, so der Referent.

Hinsichtlich der Klimaerwärmung konnte Brugger keinen Zusammenhang zwischen Temperaturerhöhung und CO₂-Gehalt feststellen, der immer wieder behauptet wird. Auch gibt es dazu keine wissenschaftlichen Belege. Interessant ist laut Brugger allerdings die Frage, weshalb sich Europa angeblich am stärksten erwärmt. Da es am CO₂ nicht liegen kann, sollte diskutiert werden, wo der Abgriff von kinetischer Energie aus dem klimatischen System mittels Windräder die Ursache sein könnte. Brugger machte unter anderem deutlich, dass Extremwetterlagen verstärkt dort auftreten, wo Windkraftanlagen geballt vorhanden sind. Letztlich gab er zu bedenken, dass auch extraterrestrische Faktoren Einfluss auf Wetter ausüben können, denn unsere Sonne rotiert mit ihrem Planetensystem um das Zentrum der Milchstraße mit einer Geschwindigkeit von 960.000 km/h.

Auf die Wirtschaftlichkeit angesprochen, verwies Brugger auf den Umstand, dass es durch die Gewinnung von elektrischer Energie zur Abnahme von kinetischer Energie kommt - auf Deutsch: Windenergieanlagen sind Windbremsen. Das hat Auswirkungen auf die Umwelt. Hinzu kommt bei den Windrädern, dass im Durchschnitt noch nicht einmal ein Viertel der installierten Leistung abgerufen werden kann, wodurch solche Anlagen mehr als fragwürdig sind. Im Weiteren zeigte der Buchautor bei der Stromerzeugung auf, dass es starke saisonale Schwankungen bei der Windstromgewinnung gibt, wodurch es zu Unkalkulierbarkeit bei der ohnehin nicht ausreichenden Bedarfsdeckung kommt.

Brugger kam zu folgendem Fazit: Ein weiterer Zubau von Windkraftanlagen ist sinnlos. Mehr Anlagen erhöhen nur den Phantomstrom (nie erzeugter Strom, der nur in den Abrechnungstabellen existiert) und spülen Geld von den Verbrauchern in die Taschen der Windkraftanlagenersteller. Mehr Anlagen bedeuten massive Naturzerstörung und Vernichtung volkswirtschaftlichen Kapitals. Der von den Anlagen ausgehende Infraschall ist gesundheitsschädlich. Weltweit leistete der Wind mittels Windrädern in den letzten zwei Jahren eine Abdeckung des Primärenergieverbrauchs von 0,78 Prozent. Eine in Deutschland viel beschworene Wasserstoffproduktion mittels Windenergie ist ineffektiv und stellt lediglich eine Augenwischerei dar.

s!!z-Buchtipp:

  • "Windwahn - Der Windwahn und seine klimatischen Konsequenzen" von Manfred Brugger, ISBN: 978-3-99130-394-7


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