Robert Meier: Selbstbestimmungsgesetz stellt biologische Realität auf den Kopf.

von Michael Freiherr von Lüttwitz (Kommentare: 0)

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  • Das Selbstbestimmungsgesetz lässt Änderung des Geschlechts und Vornamens zu.
  • Kriminalisiert das Selbstbestimmungsgesetz die Realität?
  • Gefahr der körperlichen und psychischen Schädigung durch Selbstbestimmung.
  • Wird das Normale durch das Selbstbestimmungsgesetz pathologisiert?

Einmal pro Jahr können Sie laut dem neuen Selbstbestimmungsgesetz Ihr Geschlecht und Ihren Vornamen ändern. Mit diesem für manchen irren Aufmacher begann Robert Meier vom Radiosender "Kontrafunk – Die Stimme der Vernunft“ seinen Vortrag über die Postmoderne beziehungsweise die "Woke“-Kultur. Das bedeutet bei der Selbstbestimmung, so der Referent, wer der Willensdefinition im Ausweis gemäß der neuen gesetzlichen Grundlage nicht folgt und einen früheren Vornamen verwendet oder das frühere Geschlecht eines Menschen benutzt, kann mit einem Bußgeld belegt werden. Mit anderen Worten: Der Realitätsleugnung springt das Recht zur Seite. Und Meier legte nach: Ab dem 14. Lebensjahr darf ein Kind bestimmen, ob es für die "Geschlechtsumwandlung“ Hormonblocker einnimmt oder sich gar einer entsprechenden Operation unterzieht. Eltern können dagegen nur mittels eines Gerichts versuchen, ihre fürsorgliche Hand weiter schützend über das Kind zu halten.

Der Radiomoderator führte an, dass Transmenschen im Vergleich zur Gesellschaft etwa 0,5 Prozent ausmachen. Die Masse muss sich rechtlich unter Strafandrohung dem Selbstbestimmungsgesetz beugen. Kritik daran wird als Attacke gegen die Menschenrechte bezeichnet.

In kurzen Zügen erläuterte der Referent die Anfänge derjenigen Bestrebungen, die nunmehr in die Postmoderne münden. Unabhängigkeit vom biologischen Geschlecht und Identitätsreduzierung auf der Basis einer Willenserklärung sind dabei entsprechende Parameter, welche Erkenntnisse der Biologie und der Medizin als Gefangene eines bisher gelebten Systems deklassieren. Meier betonte, dass bei der gesamten Postmoderne-Diskussion Begriffe "verschwammt“ werden, mit dem Ziel, sich von Andersdenkenden abzuschotten, weil sie die Begrifflichkeiten nicht zu deuten wissen.

Der Radiomann zeigte am Beispiel "Frau“ auf, dass die biologische Definition aus Sicht der "Woke“-Kultur eine nichtssagende Definition ist, die ersetzt wird durch das Gefühl, eine Frau zu sein. Hier fragte er, ob eine Außerachtlassung der biologischen Fakten nicht frauenfeindlich ist und dadurch das Normale pathologisiert wird, wofür er spontanen bejahenden Beifall erhielt.

Zum Schluss seiner Ausführungen mit zahlreichen Fallbeispielen stellte er einen Fragenkatalog auf: Ist das Selbstbestimmungsgesetz nicht vielleicht ein Fremdbestimmungsgesetz und werden die Realität und die Wahrheit durch das Selbstbestimmungsgesetz kriminalisiert? Welche Risiken birgt das Recht auf "Geschlechtsumwandlung“ mit der Konsequenz der Unfruchtbarkeit und lebenslanger Medikation? Werden Frauen durch Männer, die sich als Frauen fühlen, diskriminiert und verängstigt, weil die biologischen Merkmale der körperlichen Überlegenheit nach wie vor vorhanden sind? Werden mit dem Selbstbestimmungsgesetz Familien gespalten? Werden durch das Selbstbestimmungsgesetz Statistiken verfälscht oder gar wertlos?

Meier schloss seine Ausführungen zur beziehungsweise gegen die "Woke“-Kultur mit zwei passenden Zitaten: "Kein Marsch ist so schwer wie zurück zur Vernunft“, dem er anfügte: "Wir schaffen das!“

Schauen Sie, lieber stattzeitungs-Leser, sich gerne die bereits erschienen Beiträge zu dieser Veranstaltung an:

"Recht trifft Medizin“, unter dieser Thematik stand eine große Veranstaltung im mit rund 500 ausverkauften Plätzen im Wilhelm-Maybach-Saal des Konzert- und Kongresszentrums "Harmonie“ in Heilbronn. Eingeladen hatte am 27. April 2024 die National Health Federation (NHF), eine 1955 gegründete Organisation, die sich für die Förderung der Naturmedizin einsetzt, in Kooperation mit der Rheinland-Pfälzischen Werteunion unter der Regie vom 1. Vorsitzenden Eugen Radtke und seinem Team. Ernesto Langrock, der stellvertretende Vorsitzender der Werteunion in Rheinland-Pfalz begleitete das Auditorium und die zahlreichen namhaften Referenten durch die faszinierende Welt der Medizin und des Rechts, die aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet und hinterfragt wurde. Lesen und sehen Sie, liebe stattzeitungs-Leser in den kommenden Tagen Artikel und Interviews mit den Rednern der Veranstaltung "Recht trifft Medizin“, unter anderem: Mayor a.D. Florian Pfaff, Ärztin Dr. med. Monika Jiang und dem Präsidenten des NHF Dr. Scott Tips.



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