Imad Karim, Filmemacher: "Ich möchte in einem deutschen Deutschland leben – ist das ein Verbrechen?“

von Michael Freiherr von Lüttwitz (Kommentare: 0)

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  • Filmemacher Imad Karim entführte die Zuschauer in die Geschichte und Politik Europas und Deutschlands.
  • Deutsche Selbstverachtung schadet der gesellschaftlichen Entwicklung.
  • Deutsche müssen wieder zu ihren positiven Errungenschaften und zur Selbstachtung stehen.
  • Die Meinungsfreiheit ist in Deutschland in Gefahr.
  • Der politisch angestrebte Öko-Sozialismus führt unweigerlich wie alle sozialistischen Ideen in den Untergang.

Einen Höhepunkt in der hochkarätigen Vortragsreihe "Recht trifft Medizin“ lieferte der Filmemacher Imad Karim mit seinem Film "Dekadenz – Jubelnd in den Untergang“. Hier der Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=onkgPTPnNPc.

Der textliche Vorspann seines Films ließ bereits aufhorchen: “Als ein in die Freiheit eingewanderter Filmemacher kann ich den Prozess des ideologischen Irrsinns, des verheerenden Untergangs und des Selbsthasses im Westen nicht aufhalten, aber ich kann ihn wenigstens dokumentieren.“ Karim sieht den Film als Versuch, Antworten zu geben auf die Fragen der Generationen von morgen.

Nachfolgend stellte der Filmschaffende die Entwicklung der Kultur in Europa vor, einem Kontinent, in dem die Demokratie, Philosophie, Ethik und Freiheit entstanden. Imad Karim, ein in Beirut geborener libanesisch-deutscher Regisseur, Drehbuchautor und Journalist zeigte auf, wie die Industrialisierung die Menschen aus dem Elend holte und damit Europa zur Wiege der modernen Zivilisation machte. Unverständlich für Karim ist, dass die Europäer in einer endlosen Rechtfertigungsschleife für ihre Hautfarbe, ihren hart erarbeiteten Wohlstand und ihre Kolonialisierung verharren, ohne sich dabei zu beschweren, dass sie selbst Jahrhunderte lang unter der Versklavung islamischer Machthaber litten, die erst 1830 beendet wurde.

Um aufzuzeigen, was in der heutigen europäischen und deutschen dekadenten Politik alles schiefläuft, zog der Filmemacher eine Parallele zu einem Freizeitpark, in dem jeder fast alles machen und sein kann, was er will. So wie die Arbeiter im Freizeitpark für die Besucher schuften, schuftet der Steuerzahler für Neuankömmlinge aus aller Welt und muss sich in der realen linken Politik als Dankeschön gegen unterstellten Rassismus und "rechte“ Diskriminierung wehren. Weiter zeigte Karim auf, dass sich unterordnende Mainstreamer als links und damit weltoffen und progressiv bezeichnen dürfen, und die übrigen mithilfe der unterwanderten Leitmedien den staatlichen Stempel eines Rechten, eines ewig Gestrigen, eines Rückwärtsgewandten und nicht selten einen Rassisten übergestülpt bekommen. Wird diese linke Politik moniert, hört deren stets propagierte Toleranz auf, führte der Filmemacher aus.

Um verstehen zu können, weshalb wir heute in einer links-grünen Blase leben, zeigte Karim, der aus dem Libanon stammt, auf, wie die Protagonisten der links-grünen Ideologie vor vielen Jahrzehnten ihren Marsch durch die Institutionen begannen und heute die links-grüne Politik an verantwortlicher Stelle durchsetzen. Bleiben wir auf dem Boden der Vernunft oder steigen wir ins grüne Narrenschiff ein? Diese Frage von Franz Josef Strauß thematisierte der Filmemacher und konstatierte, dass die Konservativen vielerorts resigniert hätten, weil der letzte Hoffnungsschimmer einer konservativen Regierung durch CDU-Bundeskanzlerin Merkel ein Flop war, da sich deren Politik kaum von der links-grünen Politik unterschied.  

Was vielen Menschen in Deutschland nicht bewusst ist, zeigte der Film in drastischer Weise auf: Wir steuern in einen Öko-Sozialismus, der genauso scheitern wird wie alle sozialistischen Ideen vorher. Am Schluss steht die Pleite, wobei dann im Sinne des Sozialismus alle gleich sind: gleich arm, gleich hungrig, gleich verzweifelt – dann geht es um das nackte Überleben!

Unter Standing Ovations ging Imad Karim aufs Podium, um in die Diskussion zu seinem Film einzusteigen. Dabei wurde offenkundig, dass er als einst beliebter Filmemacher beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen in Ungnade fiel, weil er sich für deren Politik nicht missbrauchen ließ. Er forderte das Publikum auf, dafür einzutreten, den europäischen und speziell deutschen Kulturkreis zu schützen, der von innen zum Beispiel durch den Genderismus und von außen durch die unkontrollierte Migration bedroht wird. Wenn wir als Zivilgesellschaft die Wende in der Politik nicht hinbekommen, sieht die Zukunft für unsere Kinder schlecht aus, legte er nach. Karim kann nicht verstehen, dass manche meinen, Migranten müssten sich nicht integrieren und bedauerte, dass gerade die deutsche Jugend fahrlässig mit den Errungenschaften der deutschen Gesellschaft umgeht.

Im Weiteren mahnte er an, dass man sich in Deutschland nicht mehr grundlegend frei äußern kann. Wenn man öffentlich macht, dass in seiner Jugendzeit bei streng gläubigen muslimischen Familien vor dem Essen gebetet wird, der islamische Gott möge die Juden und Christen wegen ihrer religiösen Ansicht verfluchen, muss man in Deutschland strafrechtliche Konsequenzen befürchten. Er gab dem Auditorium unter Beifallsbekundung mit, dass sich die Menschen ihre Selbstachtung und ihren Selbstrespekt bewahren müssen. Zu sich selbst erwähnte er, ich möchte in einem deutschen Deutschland leben – ist das ein Verbrechen?

Sehen Sie, lieber stattzeitungs-Leser, hierzu gerne das exklusive Interview mit Imad Karim in ""Jubelnd in den Untergang.“ Exklusiv-Interview mit Imad Karim, Filmemacher.".

Schauen Sie, lieber stattzeitungs-Leser, sich gerne die bereits erschienen Beiträge zu dieser Veranstaltung an:

"Recht trifft Medizin“, unter dieser Thematik stand eine große Veranstaltung im mit rund 500 ausverkauften Plätzen im Wilhelm-Maybach-Saal des Konzert- und Kongresszentrums "Harmonie“ in Heilbronn. Eingeladen hatte am 27. April 2024 die National Health Federation (NHF), eine 1955 gegründete Organisation, die sich für die Förderung der Naturmedizin einsetzt, in Kooperation mit der Rheinland-Pfälzischen Werteunion unter der Regie vom 1. Vorsitzenden Eugen Radtke und seinem Team. Ernesto Langrock, der stellvertretende Vorsitzender der Werteunion in Rheinland-Pfalz begleitete das Auditorium und die zahlreichen namhaften Referenten durch die faszinierende Welt der Medizin und des Rechts, die aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet und hinterfragt wurde. Lesen und sehen Sie, liebe stattzeitungs-Leser in den kommenden Tagen Artikel und Interviews mit den Rednern der Veranstaltung "Recht trifft Medizin“, unter anderem: Mayor a.D. Florian Pfaff, Ärztin Dr. med. Monika Jiang und Präsident des NHF Dr. Scott Tips.



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