Maximilian Krah, AfD: EU-Politik muss nationale Interessen stärker berücksichtigen.

von Michael Freiherr von Lüttwitz (Kommentare: 1)

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  • Dr. Maximilian Krah ist der Spitzenkandidat der AfD bei den Wahlen zum Europäischen Parlament.
  • Ampelregierung will ein Klima der Angst erzeugen, mahnt Krah.
  • Abspeckung der Macht des Europäischen Parlaments ist geboten, fordert Krah.
  • Sicherung der Energie- und Wirtschaftspolitik und selbstbestimmtes Leben sind angesagt, sagt Krah.

Am 23. März 2024 machte die AfD im Konzert- und Kongresszentrum Harmonie in Heilbronn den Auftakt ihrer EU-Wahlkampfveranstaltungen. Hochkarätige politische Prominenz wie Dr. Alice Weidel, Tino Chrupalla, Dr. Maximilian Krah (Spitzenkandidat der AfD für Europa) und Stephan Brandner traten auf und legten den Finger in die Wunde der deutschen Versagerregierungspolitik. Über 1.400 Menschen füllten die Harmonie bis auf den letzten Platz. Mann der Stunde war – zumindest unter dem Aspekt der Wahl zum Europäischen Parlament – Dr. Maximilian Krah. Er ist der Spitzenkandidat für die AfD. Er ist auch Autor des Buches "Politik von rechts. Ein Manifest“, in welchem er Alternativen zum dominierenden Linksliberalismus vorlegt.

Krah stieg in seine Rede mit dem durch die Medien gegangenen "Schlumpf-Video“ einer Schülerin ein. Sie hatte gepostet, dass Deutschland wegen der Schlümpfe, deren Farbe blau ist, nunmehr blau werde. Weil die AfD parteipolitisch mit der blauen Farbe symbolisiert wird, sah die deutsche Staatsräson darin anscheinend eine Gefährdung der öffentlichen Ordnung und ließ unter Polizeipräsenz die entsprechende Schülerin aus dem Unterricht zwecks einer Gefährderansprache holen, bei der ihr mitgeteilt wurde, dass zwar kein Straftatbestand durch ihr Handeln vorliegt, aber sie solle sich zukünftig überlegen, was sie postet. Dr. Maximilian Krah sieht darin eine Staatsaktion, die ein Klima der Angst erzeugen soll.

Krah erkennt in der aktuellen Regierungspolitik die große Gefahr, dass der Wohlstand, der nach dem Zweiten Weltkrieg in Heilbronn und anderswo aufgebaut wurde, einer linksgrünen Ideologie geopfert wird. Die materielle Grundlage für individuelles Glück muss wieder wahr werden, forderte der EU-Spitzenkandidat unter großem Applaus.

Das Kernproblem der EU ist seiner Ansicht nach die Verlagerung der Macht von Berlin nach Brüssel. Dort würde eine Politik gemacht, die viele Menschen nicht mögen, dort läuft vieles schief für die Bürger, deshalb muss es nach seinen Worten zu einer Änderung der Politik im Europäischen Parlament kommen. Die EU sollte für die einzelnen Staaten so wenig wie möglich entscheiden – eine nationale auf das jeweilige Land abgestimmte Politik ist die Lösung, so Krah. Deshalb ist es nach seinen Worten unabdingbar, dass eine Souveränitätsrückholung aus der EU vollzogen wird.

Mit einer starken AfD wird es laut Krah zu Grenzschließungen zur Unterbindung der unkontrollierten Massenmigration kommen, was vor allem auf nationaler Seite von ausschlaggebender Bedeutung ist. Dem Green Deal der Regierung mit der Stilllegung von Atomkraftwerken und in deren Folge einer nicht mehr vorhandenen grundlastfähigen Energiesicherheit sowie einer Lohnentwicklung, die kein selbstbestimmtes Leben mehr garantiert, erteilte der Spitzenkandidat eine Absage. Letztlich kommt es durch die explodierten Strompreise zu einer Zerstörung der Wirtschaft mit ihrem Export, wodurch der Wohlstand der Bevölkerung zurückgeht.

Krah monierte, die Regierung unterstütze mit den Geldern der Steuerzahler alle möglichen und unmöglichen Vorhaben in der Welt, die dem deutschen Volk nichts nützen. Das muss sich ändern. Auch der aufgeblähte und den Fortschritt abbremsende Bürokratieapparat bedarf laut Krah einer Rückführung.

Die Menschen dürfen sich nicht mehr von Angstmach-Aktionen der Regierung beeinflussen lassen. Menschen, die mitten im Leben stehen, müssen ihr Umfeld begeistern können. Für diese Lebenseinstellung und viele andere Kriterien für und nicht gegen Menschen steht er mit seiner AfD-Politik.

Am Rande der Großveranstaltung in Heilbronn führte stattzeitung.org ein munteres Interview mit Dr. Maximilian Krah. Darin äußert sich der Europapolitiker unter anderem auch zu Julian Assange. Sehen Sie sich das Interview gerne unter "Die AfD hat schon immer die Freiheit von Julian Assange gefordert. Maximilian Krah." an.



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Kommentare

Kommentar von Hans Lenkawa |

Großartiges Interview, sachlich geführt, mit einem gut aufgelegten Maximilian Krah. So würde man sich Interviews auch in den großen Medien wünschen. Egal, wie man zu den Positionen steht. Herzlichen Glückwunsch, liebe Stef. Einziger Wermutstropfen ist, dass die Tonqualität beziehungsweise die Hintergrundgeräusche sehr dominant sind und man sich anstrengen muss, dem Interview zu folgen. Die Bilder im Hintergrund von der sehr gut besuchten Veranstaltung waren passend.

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