Vorwurf "Fake News“ ist "Fake News“!

von Stef Manzini (Kommentare: 0)

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  • Im Kommentar am Schmutzigen Donnerstag sieht die Zeitung Fake News.
  • Südkurier erneuert nur sein Logo.
  • stattzeitung.org stellt klar: Andere Meinung ist nicht Fake News.

Fake News steht für Falschmeldung. Fake News nennt die hiesige Lokalzeitung Südkurier den Artikel "Zeitung geht (anders)." vom "Schmotzige“ Donnerstag dem 8. Februar, der anders als viele tendenziösen Zeitungsartikel klar als "Meinung“ gekennzeichnet war- und mit einem glasklaren Statement endete: "Spekulieren wir also munter weiter wie es weitergeht- und wünschen allen eine "glückselige Fasnacht“. Stein des Anstoßes ist offensichtlich die Feststellung der stattzeitung.org, dass der Schriftzug des Südkuriers de facto am Gebäude "Post“ nicht mehr vorhanden ist- und dies, spekulativ betrachtet, der Anfang vom Ende der Tageszeitung in Überlingen sein könnte.

Der Südkurier teilt dazu per Mail mit, dass sein Logo erneuert würde. Wenn's hilft...

Zu den Vorwürfen der hiesigen Tageszeitung stellen wir klar, wie folgt:

Absatz 1: Das Narrentreiben, wie es einmal war, gibt es in den "verwaisten“ und nur noch spärlich besetzten Geschäftsräumen des "Südkurier“ nicht mehr. Wahrheit.

Absatz 2 bis 8: Lassen ebenfalls keine Falschmeldungen erkennen.

Absatz 9: Ist Meinung, und die darf ja (noch) wenn auch despektierlich gegenüber dem "Qualitätsmedium“ geäußert werden- oder etwa nicht? Der Artikel ist übrigens als "Meinung“ klar gekennzeichnet. So gehört sich das!

Absatz 10 und 11: Sind auch nicht Fake News, sondern Fakt, wenn auch schmerzliche Tatsache für die Zeitungsmacher.

Absatz 12: Ist eine Zustandsbeschreibung, die durchaus der Meinung des Verfassers geschuldet ist, darum die Kennzeichnung "Meinung“ im roten Balken zu Beginn des Artikels.

Absatz 13 und 14: Lassen am Wahrheitsgehalt gar keinen Zweifel aufkommen.

Absatz 15 und 16: Und nun kommen wir endlich zu den demontierten Buchstaben des Schriftzugs "Südkurier“, die von stattzeitung.org als Vorzeichen des Niedergangs dieser Zeitung schon einmal betrauert wurden, ist ebenfalls korrekt. Der Schriftzug "Südkurier“ wurde demontiert, und ist auch am heutigen Tage noch nicht wieder aufgetaucht. Fakt. Hierzu erklärt nun der Südkurier in seiner E-Mail: "Fake News - Südkurier erneuert nur sein Logo. Absichtlich falsche und geframte Berichterstattung der neuen Medien. Mit der Bitte um Korrektur ihrer Berichterstattung in ihrem Qualitätsjournalismus."

Diesem Wunsch kommen wir doch tatsächlich, höflich wie wir sind, gerne nach. Andersrum würde das nie passieren, und das macht den Unterschied aus. Denken wir nur beispielsweise zurück an die vollkommen einseitige Berichterstattung zum Vortrag von Herrn Dr. Daniele Ganser im September 2022, dürfen wir schon einmal feststellen, wer mit einem Finger auf andere zeigt, zeigt mit vier Fingern auf sich selber. Uns würde noch so viel einfallen, verschwenden wir damit keine Zeit.

Also, liebe hochgeschätzten Kollegen vom Südkurier, ersetzen wir doch Euer "Fake News“ in "Fake Meinung“. Denn eine "falsche“ Meinung haben wir tatsächlich fast immer- denn es ist eine andere Meinung als Eure! Damit sind wir so ziemlich im Zentrum des Debakels des Journalismus in Deutschland 2024 angekommen. Der Splitter im Augen des Gegenübers wird gesehen, aber das Brett vor dem eigenen Kopf genau nicht.

Ob das orakelhafte Abstiegsszenario der "alten Zeitung“ nicht bald zur Wirklichkeit wird, bereits größtenteils Wirklichkeit ist, überlassen wir der Meinung der Leser, und der Zukunft- es würde uns jedoch nicht wundern.

Mehr zum Thema Fake News, Framing, Bashing und dem engen Meinungskorridor der sogenannten Qualitätsmedien erwartet Sie, liebe stattzeitung.org- und ja auch liebe Südkurier-Leser und Redakteure, im nächsten Artikel zum "Grünen Aschermittwoch“ in Biberach "Pöbelte hier die Polente?“ am kommenden Wochenende.

PS: Womit übrigens bewiesen wäre, dass der Südkurier unseren Namen kennt und es geschafft hat uns eine E-Mail zu senden. Dabei dürfte unser Name behilflich gewesen sein, der sonst tunlichst vermieden wird. Klar, heißen wir doch stattzeitung.org.



Begleiten und unterstützen SIE bitte wohlwollend unsere „unabhängige Schreibe“. Journalistische Arbeit hat ihren Wert und einen Preis, daher freue ich mich besonders das dennoch NIEMAND bei stattzeitung.org vor einer Bezahlschranke landet! Unsere Information soll für JEDE und JEDEN gleichermaßen zugänglich sein. Wir tun dies im Vertrauen darauf, breit getragen zu werden.

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