Jeder ist Assange!

von Stef Manzini (Kommentare: 0)

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stattzeitung.org motivierte die Gäste des Symposiums “Wozu noch Bildung?” am 12. Januar in Dornbirn zu einer Aktion für die Freiheit von Julian Assange. Viele machten sehr gerne und ganz spontan mit. Kayvan Soufi-Siavash, der am 27. Januar 2024 zum zweiten Mal seinen Marathon-Vortrag “Angst essen Freiheit auf” vor insgesamt 1.000 Gästen hielt, thematisiert in jedem Vortrag Julian Assange- und war natürlich auch zu einem Foto hinter dem Assange-Banner bereit. Über den Vortrag von Ex Ken Jebsen werden wir in Kürze berichten, auch ein Interview mit Kayvan wartet auf Sie, liebe stattzeitungs-Leser.

Am 20./21. Februar könnte sich in London das Schicksal von Julian Assange, dem Gründer von Wikileaks, wieder einmal entscheiden. Dort sitzt der Journalist seit nunmehr fast fünf Jahren in Einzelhaft. Sein Verbrechen: Er hat die Wahrheit berichtet, unter anderem auch zu Kriegsverbrechen der US-Streitkräfte in Bagdad 2008. Assange gilt der US-Regierung auch deshalb als Spion und Staatsfeind- die USA wollen eine Auslieferung von Assange, ihm drohen 175 Jahre Haft. Wird er dann in Guantanamo-Bay für immer verschwinden?

Bild: Veranstalter

Für Kayvan Soufi Siavash, der selbst "Ausnahme-Mutiger“ ist, und mit seinem Tun und seiner Haltung vielen Menschen und besonders den investigativen Journalisten als Vorbild gilt, muss Assange freikommen. Die mangelnde Solidarität vieler Kollegen ist Siavash ein besonderer Dorn im Auge. Wann immer, wo immer möglich bringt Stef Manzini den Namen Julian Assange, und die Forderung "Free Assange! Free Press!" in den öffentlichen Raum ein. Zuletzt im EU-Parlament in Brüssel und Straßburg, und dem Deutschen Bundestag. Überall wird das Banner entrollt, damit das Schicksal des wohl wichtigsten Journalisten der Welt nicht vergessen wird.

Weggesperrt im Namen der Freiheit! Und das nicht etwa in Nordkorea, nein, hier im Westen, in den Demokratien!

Markus Barth, Spediteur aus Laupheim, ist auch ein Überzeugungstäter in Sachen "Assange“ und transportiert die Botschaft "Journalismus ist kein Verbrechen“ mit drei 40-Tonnern durch ganz Europa. Der Unternehmer ist immer vorne mit dabei, wenn es gilt für die Pressefreiheit "Flagge zu zeigen“.

Alle zusammen können wir die Mauern des Gefängnisses Belmarsh in London zwar nicht einreißen- aber wir werden weitermachen, bis dieses himmelschreiende Unrecht, das an Julian Assange begangen wird, beendet sein wird, und der Journalist als freier Mann das Gefängnis verlässt.

Machen auch SIE mit, in Assange-Gruppen, mit Schildern im Stadtbild, mit Einzel-Aktionen, zusammen... egal, IHNEN fällt schon was ein.

Julian Assange ist kein Verbrecher- er ist ein HELD!

Hier der kurze und emotionale Redebeitrag von Stef Manzini zu Julian Assange vor den rund 350 Gästen.



"Symposium: Wozu noch Bildung?" am 12. und 13. Januar in Dornbirn

"Wozu noch Bildung?" hatte Mag. Dr. Erwin Rigo seine Veranstaltung im Vierländer-Eck in Dornbirn benannt, und was seine Gäste auf dem Panel betraf, seine Netze weit ausgespannt. Prof. DDr. Daniel von Wachter, Univ.-Prof. DDr. Christian Schubert, Univ.-Prof. Dr. Michael Geistlinger, M.A. Gabriele Kuby, Lic. Jur. Philipp Kruse, und Prof. DDr. Martin Haditsch brachten eine immense Expertise, Bandbreite und Abwechslung an diesem Wochenende nach Dornbirn. Bettina und Christian Beer (einheit.at) sprangen mit ihren Räumlichkeiten "Heron-Innovations“ dem Veranstalter zur Seite, da die ursprünglich angedachte Location in Feldkirch, eine Bildungseinrichtung, aufgrund von „Schwurbler-Verdacht“ kurzfristig abgesprungen war. Kritik am Bildungssystem scheint unerwünscht. Zum Glück, konnten die rund zweimal 250 Gäste der Veranstaltung sagen, denn sie hätten gar nicht besser „untergebracht“ werden können als bei der Familie Beer. Einheit.at, darunter sammeln sich rund 8.500 unabhängige Unternehmer, zeigte, dass man niemand bitten muss, ein starkes Statement für mutiges und engagiertes Unternehmertum in Österreich.

Engagierte, aber auch zugleich nachdenkliche Redner und ein bewusst sorgfältig ausgesuchtes Podium, mit Karl Hiess, einem "Bildungs-Opfer“, und Leni Kesselstatt, von der familienallianz.net sorgten zwischen den Redebeiträgen für kontroverse Diskussionen mit dem interessierten Publikum.

Die Stimmung war außergewöhnlich, Speis&Trank vorzüglich, und an dieser Stelle geht ein ganz großes Dankeschön an die Redner, an den Veranstalter, die Gastgeber, und alle engagierten Menschen in den Teams, die zum Gelingen beigetragen haben. Ein extra Kompliment geht an den Veranstalter, Mag. Dr. Erwin Rigo, der gekonnt und sehr sympathisch durch die Tage moderierte.

Ein großes "Vergelt´s Gott“ dafür, dass Julian Assanges Schicksal auch auf der Bühne Gehör fand, und das Neue Medien, der Kontrafunk, Hoch2 und KlarTV, wertschätzend mit von der Partie sein durften.

stattzeitung.org wird sie in den kommenden Tagen mit allen Informationen zu diesem Symposium versorgen. Artikel zu den Redebeiträgen sowie Interviews mit fast allen Experten, und als „Extra“ ein Zusammenschnitt der Rede-Beiträge unter "Rückblick und Videos zu "Wozu noch Bildung?"“ unter unserer Rubrik "Meldungen" von unserem geschätzten Gastautor Walter Fassbichler sorgt für Ihre fast uneingeschränkte "Teilnahme“ am Symposium in Dornbirn.

Weitere Veranstaltungen, wie beispielsweise mit Markus Krall, finden sie unter: einheit.at

Weitere Artikel und Interviews zu und mit den Referenten folgen.



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