Martin Haditsch: "Menschen werden zu Triebwesen degradiert“.

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Michael Freiherr von Lüttwitz und Stef Manzini

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Wenn Kleinkinder den Genuss der Masturbation erfahren sollen, denn das meine das gegenseitige Befummeln ja, dann “entschuldigen Sie meine Damen und Herren” käme ihm das ganz große Kotzen. Masturbation von Null- bis Vierjährigen, Homosexualität von Vier- bis Sechsjährigen, und dann die Gender-Orientierung von zwischen neun und zwölf, so stehe es in der “gutgemeinten” One-Health-Agenda der selbsterklärten Weltgesundheitsorganisation, und dagegen müsste man sich ganz entschieden wehren, so ein engagierter Prof. DDr. Martin Haditsch zu seinem Publikum am 13. Januar in Dornbirn, beim Symposium “Wozu noch Bildung?”.


Wahre Sprengkraft hatte der Vortrag "WHO-Pandemievertrag" und WHO-Leitfaden zur "Sexualität der Kleinkinderʼ“ von Prof. DDr. Martin Haditsch, seines Zeichens Mediziner und Biologe, und Buchautor "Spike - Impfung oder Genspritze?“ Er genießt in Österreich und darüber hinaus geradezu Kultstatus aufgrund seiner argumentativen Zerlegung des staatlich organisierten Corona-Wahnsinns.

In einem Schnelldurchlauf stellte er die WHO im ersten Teil seines Vortrags vor. Sie ist eine Unterorganisation der UNO (Vereinte Nationen). Mit ihrem neuen vorgesehenen Pandemievertrag kann sie sich quasi in alles einmischen, was das physische, psychische und soziale Wohlbefinden der Menschen tangiert. Massive WHO-Instrumentarien der Freiheitsbeschränkung und Selbstbestimmungen können bereits greifen, wenn diese Organisation auch nur den Verdacht eines Notstandes vermutet. Zwangsmedikamentation und Zwangsimpfung sind nur zwei Parameter, wie Haditsch mitteilte, welche mittels Polizei und Militär durchgesetzt werden können, wenn der WHO-Pandemievertrag im Mai 2024 umgesetzt wird.

Die Bevölkerung kann sich bei der WHO nicht beschweren oder Auskunft erhalten, weil keine entsprechende Stelle vorgesehen ist, erklärte der Mann mit den mehrfachen Doktortiteln. Letztlich seien die Bestrebungen der WHO nur in der Kontrolle der Bevölkerung zu suchen, dafür würden neben einem digitalen Gesundheitspass auch eine digitale Gesichtserkennung, ein digitaler Identitätsnachweis und digitales Geld vorgesehen, war Haditschs düstere Zukunftsdarstellung.

Der ausgewiesene Experte für Hygiene- und Mikrobiologie konnte nicht nachvollziehen, dass von einer etwa 3.000-köpfigen weltweiten Elite all das vorgegeben wird, und ein Heer von Politikern, Richtern, Staatsanwälten, Behördenbediensteten, Journalisten… all die gesellschaftsschädigenden Elitevorstellungen hingebungsvoll umsetzen. Vielleicht in der abstrusen Hoffnung, von den Maßnahmen der Eliten verschont zu bleiben. Haditsch betonte: "Wir alle sitzen im selben Boot – und das erkennen inzwischen langsam aber sicher immer mehr Menschen.“

Er könnte regelrecht speien, wenn man die Ziele der WHO hinsichtlich der Frühsexualisierung der Kleinkinder sich zu Gemüte führt, legte der Arzt und Familienvater zu seinem zweiten Themenschwerpunkt dar. Martin Haditsch vermutet hinter diesem WHO-Frühsexualisierungs-Leitfaden eine allmähliche Umformung der Bürger von Geburt an, um totalitäre Systeme zu akzeptieren. Dazu sagt die WHO nach Haditschs Aussage, Sex ist ein Menschenrecht zu dem in der Frühsexualisierung (Kindergarten und Schule) die Masturbation im Alter von 0-4 Jahren gehört, die Homosexualität für das Alter von 4 bis 6 Jahren vorgesehen ist, die Empfängnisverhütung im Alter von 6 bis 9 Jahren abgehandelt wird und die Genderorientierung soll auf die Zeitdimension 9 bis 12 Jahre fallen. Ab 12 bis 15 Jahre ist das Großthema Sex vorgesehen, wozu zweimal täglich Sex zu haben genauso gehört wie immer mit anderen ins Bett zu gehen. Das Leben der Kinder bei ihren Eltern wird als rückständige, veraltete Lebensweise angesehen. Das alles wird von einer nicht gewählten Organisation als Leitfaden vorgegeben, empörte sich der Professor, und das Publikum empörte sich mit ihm.

Die Umsetzung dieser WHO-Leitlinien wurde in Deutschland laut Haditsch bereits in der Politik verankert, indem der Bundeskanzler Olaf Scholz bekundete, die Politik hat die Lufthoheit über den Kinderbetten (siehe auch "Es werden Experimente an Kindern gemacht, Dr. Andrea Christidis, Gutachterin.")! Dabei konnte es sich der Arzt und Vater nicht verkneifen, darauf hinzuweisen, dass die Kinderbettenhoheitspolitik vornehmlich von kinderlosen Regierungschefs, zu denen Scholz genauso gehört wie Macron und seiner Zeit Merkel, um nur drei Beispiele zu benennen.

Wenn die Lufthoheit über den Kinderbetten nicht mehr bei den Eltern liegt, sondern beim Staat, bedeutet das nach Haditschs Worten die Untergrabung der Identität, wodurch die Schutzräume der Kinder verloren gehen. Um die neue Lufthoheit gegen den Willen der Eltern durchzusetzen, wird mit gesellschaftspolitischen Phrasen wie Toleranz gearbeitet, ungeachtet dessen, dass dabei Sex zum Konsumgut mit mechanisierter Gebrauchsanweisung verkommt. Zugleich bricht nach Haditsch das klassische Geschlechterverständnis auf. Ein Mindestmaß an sexueller Reife ist für den Referenten eine nicht verhandelbare Voraussetzung für die Einvernehmlichkeit einer gelebten Sexualität.

Schamgefühl und Schutz des Intimbereichs, welche mit der hormonellen Entwicklung des jungen Menschen einhergehen, sind evolutive Parameter, welche in der Entwicklung einer Kultur immer größere Bedeutung erfuhren. Diese naturgegebenen Kriterien zu missachten, stehen laut Martin Haditsch nicht im Einklang mit dem Kindeswohl. In einem funktionierenden und toleranten Gesellschaftssystem nimmt die Sexualisierung Rücksicht auf den individuellen Entwicklungsgrad. Haditschs Credo lautet: Kinder sollten vor jenen Institutionen, Personen und Informationen geschützt werden, die unter Pseudoargumenten wie Toleranz, Selbstverwirklichung, Verbrechensprävention und Fortschritt unabsehbare Schäden an der Psyche und damit auch an dem Körper unserer Kinder bedingen oder zumindest billigend in Kauf nehmen.

Da Konsumgüter allzeit bereitstehen sollten in unserer Gesellschaft und der Sex durch eine linke Betrachtungsweise als Konsumgut angesehen wird, werden auch Geschlecht und Pubertät zum Konsumgut, folgert Haditsch. Er führte fort: Menschen werden zu Triebwesen degradiert und damit wird die Keimzelle der Gesellschaft, die Familie, gefährdet. Durch den Wegfall des traditionellen Wertekompasses sollen die Kinder mit Pseudoargumenten in eine systemkonforme, unkritische und letztlich abhängige Position gebracht werden.

Aufgrund dieses Wertewandels kommt es laut Haditsch zu einem Verfall in der Gesellschaft, der durch rücksichtslose Propaganda und Denunzierung Andersdenkender hochgehalten wird – Randgruppen wollen die Mehrheit dominieren, unter anderem mit Themen wie Frühsexualisierung, was für Kinder mit Sicherheit kein Thema ist. Solche Themen sind laut dem Infektiologen ein Totalangriff auf das Wertesystem, bei dem die Eltern im Mittelpunkt der Kindeserziehung stehen. Hinter diesem Totalangriff sieht Martin Haditsch die Zerstörung der familiären Strukturen, die Entwurzelung und Isolierung der Individuen und die Erschütterung etablierter Strukturen. All das verunsichert nach Ansicht des Vortragsredners die Kinder und erzeugt Angst. Auf dieser staatlich herbeigeführten Plattform der Verunsicherung und Angst kommt der Ruf von Staat und internationalen Organisationen, wie der WHO, nach einer übergeordneten richtungsweisenden Struktur, welche die Familie ersetzt. Haditsch bezeichnet das als Perversion, die mit Begriffen wie Fortschritt, Toleranz, Inklusion und Solidarität in etwas scheinbar Positives umgedeutet wird.

Das Resümee von Martin Haditsch am Samstag, dem 13. Januar 2024 beim Symposium "Wozu noch Bildung?“ im österreichischen Dornbirn lautet: Eltern bieten ihren Kindern Sicherheit, Schutz, Geborgenheit, Liebe und Verständnis. Dementsprechend ist die Familie der Ort der (Sexual-) Erziehung, die Schule der Ort der Bildung und Wissensvermittlung! Verwirrende und verstörende Darstellungen müssen im Sinne des Kindeswohls mit allen Mitteln verhindert und bereits erfolgte Schäden konsequent verfolgt werden, verlangte Haditsch. Dabei darf individuelles Versagen des Fürsorgeprinzips nicht für ein generelles kollektives Neuordnungsprinzip missbraucht werden.

Martin Haditsch fordert: Je stärker sich (Gesundheits-) Politik und internationale Organisationen für die Frühsexualisierung einsetzen, umso klarer müssen rote Linien definiert und umso strenger und medienwirksamer müssen Übertretungen derselben geahndet werden. Hier ist die Justiz, die in der Vergangenheit diesbezüglich immer wieder versagt hat, gefordert.

Haditschs Schlussworte unter großem Beifall: Alle sozialen Systeme auf unserem Erdball sind einem gleichen Zyklus unterworfen. Auf die Kultur erfolgt die Hochkultur, die in Dekadenz entartet und verfällt, wie er an verschiedenen Beispielen erläuterte. In welcher Phase die westliche Kultur ist, deutete er an und entließ die Zuhörerschaft unter stehenden Ovationen in die eigene Reflexion zu dieser Fragestellung.

Sehen Sie, liebe stattzeitungs-Leserin, lieber stattzeitungs-Leser, hierzu auch das exklusive Interview mit Prof. DDr. Martin Haditsch in "Martin Haditsch: "Freiheit ist kein Selbstläufer, aber den Aufwand wert.“".

"Symposium: Wozu noch Bildung?" am 12. und 13. Januar in Dornbirn

"Wozu noch Bildung?" hatte Mag. Dr. Erwin Rigo seine Veranstaltung im Vierländer-Eck in Dornbirn benannt, und was seine Gäste auf dem Panel betraf, seine Netze weit ausgespannt. Prof. DDr. Daniel von Wachter, Univ.-Prof. DDr. Christian Schubert, Univ.-Prof. Dr. Michael Geistlinger, M.A. Gabriele Kuby, Lic. Jur. Philipp Kruse, und Prof. DDr. Martin Haditsch brachten eine immense Expertise, Bandbreite und Abwechslung an diesem Wochenende nach Dornbirn. Bettina und Christian Beer (einheit.at) sprangen mit ihren Räumlichkeiten "Heron-Innovations“ dem Veranstalter zur Seite, da die ursprünglich angedachte Location in Feldkirch, eine Bildungseinrichtung, aufgrund von „Schwurbler-Verdacht“ kurzfristig abgesprungen war. Kritik am Bildungssystem scheint unerwünscht. Zum Glück, konnten die rund zweimal 250 Gäste der Veranstaltung sagen, denn sie hätten gar nicht besser „untergebracht“ werden können als bei der Familie Beer. Einheit.at, darunter sammeln sich rund 8.500 unabhängige Unternehmer, zeigte, dass man niemand bitten muss, ein starkes Statement für mutiges und engagiertes Unternehmertum in Österreich.

Engagierte, aber auch zugleich nachdenkliche Redner und ein bewusst sorgfältig ausgesuchtes Podium, mit Karl Hiess, einem "Bildungs-Opfer“, und Leni Kesselstatt, von der familienallianz.net sorgten zwischen den Redebeiträgen für kontroverse Diskussionen mit dem interessierten Publikum.

Die Stimmung war außergewöhnlich, Speis&Trank vorzüglich, und an dieser Stelle geht ein ganz großes Dankeschön an die Redner, an den Veranstalter, die Gastgeber, und alle engagierten Menschen in den Teams, die zum Gelingen beigetragen haben. Ein extra Kompliment geht an den Veranstalter, Mag. Dr. Erwin Rigo, der gekonnt und sehr sympathisch durch die Tage moderierte.

Ein großes "Vergelt´s Gott“ dafür, dass Julian Assanges Schicksal auch auf der Bühne Gehör fand, und das Neue Medien, der Kontrafunk, Hoch2 und KlarTV, wertschätzend mit von der Partie sein durften.

stattzeitung.org wird sie in den kommenden Tagen mit allen Informationen zu diesem Symposium versorgen. Artikel zu den Redebeiträgen sowie Interviews mit fast allen Experten, und als „Extra“ ein Zusammenschnitt der Rede-Beiträge unter "Rückblick und Videos zu "Wozu noch Bildung?"“ unter unserer Rubrik "Meldungen" von unserem geschätzten Gastautor Walter Fassbichler sorgt für Ihre fast uneingeschränkte "Teilnahme“ am Symposium in Dornbirn.

Weitere Veranstaltungen, wie beispielsweise mit Markus Krall, finden sie unter: einheit.at



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