Sommerinterviews mit Weidel (AfD) und Mayer-Lay (CDU).

von Stef Manzini (Kommentare: 1)

Meinung

Nur zwei Jahre Altersunterschied trennen Alice Weidel (1979) von der AfD und Volker Mayer-Lay (1981) von der CDU. Beiden ist gemeinsam ihre Position als gewählte Abgeordnete der Bodenseeregion für den Deutschen Bundestag. Ihre politische Einstellung könnte unterschiedlicher nicht sein. stattzeitung.org traf beide zum Sommerinterview, und stellte dennoch in drei Punkten eine Gemeinsamkeit fest. Beide Politiker präferieren die Atomkraft als Energie-Garant für den Wirtschaftsstandort Deutschland, und lehnen das neue Selbstbestimmungsgesetz in weiten Teilen strikt ab. Dieses Gesetz soll unter anderem ermöglichen, das Geschlecht per Sprechakt alle Jahre neu bestimmen zu können. Ach ja, und beide Bundestagsabgeordnete haben einen gemeinsamen Feind, das sind die "Grünen".

Bekennt sich der CDU-Mann Mayer-Lay fest zur Region, Zitat: "Ich bin mehr am Bodensee als in Berlin", kann sich die AfD-Frontfrau kein Wahlkreisbüro im hiesigen Raum vorstellen, Zitat: "Viel zu gefährlich. Was meinen Sie, was da los wäre?" Weidel befürchtet Schmierereien und Schlimmeres. So unterschiedlich wie ihre Haltungen, so verschieden auch die politischen Aufgaben. Volker Mayer-Lay ist Bundestagsabgeordneter und sitzt in verschiedenen Ausschüssen für die CDU, Alice Weidel ist neben Chrupalla die Fraktionsspitze der AfD und deren Bundessprecherin. Für Weidel ist Mayer-Lay im "Polit-Zirkus" eher ein Hinterbänkler, für den CDU-Politiker ist die AfD-Frau in vieler Hinsicht eine "Persona non Grata".

Dennoch geben sie beide uns Interviews und dafür bedanken wir uns besonders bei Volker Mayer-Lay, er spricht mit einem Medium, dass nicht gerade durch besondere Nähe zu den Christdemokraten auffällt. Für Alice Weidel haben die Interviews "Wohlfühlatmosphäre", da sie frei sind vom üblen Framing, auch auf Bilder wie der letzte Spiegel-Titel, er zeigt die AfD-Chefin als verführerische Lorelei, verzichten wir gerne. Uns kommt es darauf an, Ihnen, liebe Leser, beide Politiker mit ihren Einschätzungen und Argumenten zu zeigen. Auf einen fairen Umgang können sich beide bei stattzeitung.org verlassen.

Beide Bundespolitiker spielen in einer Liga, die mediale Ausgrenzung eigentlich verbietet. Ihre Professionalität unterscheidet sich wohltuend von einem Landespolitiker von Bündnis 90/die Grünen, an den hätten wir viele Fragen- aber er redet nicht mit uns. Vielleicht wirft uns gerade dieser Abgeordnete aus Überlingen dann an anderer Stelle mangelnde Vielfalt vor, für die doch angeblich seine Partei so gerne steht. Das würde uns nicht wundern. Denn es ist Markenkern dieser Partei.

Wir haben in Technik investiert und vertrauen bei Interviews meist auf Videos. Nichts wird weggelassen, nichts hinzugefügt- und ganz besonders erfüllt uns mit ein wenig Stolz, dass wir noch nie etwas herausschneiden mussten.

Längst sprechen die interessanten Persönlichkeiten der politischen Zukunft mit den neuen Medien, wie stattzeitung.org. Andere sind im Alten verhaftet und beide, Mainstream-Menschen und Mainstream-Medien haben Angst vor der Zukunft. Ihre Wähler, ihre Idole- und ihre Abonnenten entgleiten ihnen- wie die alte Welt, die mehr und mehr entschwindet. Da hilft auch kein noch so enthemmtes und bizarres Agieren. Mehr und mehr Menschen erkennen Betrug und Betrüger. Bei den neuen Medien erhalten sie Informationen zum Nulltarif. Weg mit teuren Abos und Bezahlschranken. Weg mit abgepressten GEZ-Gebühren. Die alten Medien haben abgewirtschaftet, sie sind teuer und korrupt. Und sie lügen, bei Corona, beim Klima, beim Krieg.

Schlaufüchse haben das längst gecheckt, sagen Sie es bitten denen weiter, die es noch nicht wissen, liebe stattzeitungs-Leser. Gemeinsam verändern wir die (Medien-)Welt.

Gerne empfehlen wir Ihnen hierzu das bereits veröffentlichte s!!z-Interview ""Ich bin mehr am Bodensee als in Berlin", Volker Mayer-Lay, MdB für die CDU". Das exklusive s!!z-Interview mit der AfD-Chefin Alice Weidel folgt in wenigen Tagen.



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Kommentare

Kommentar von Elke Abt |

Nur schade, dass Frau Manzini inzwischen ein wesentliches Gebot der Journalisten Sorgfalt vermissen lässt. Objektivität, eine gewisse neutrale Haltung.
Sie ist fähig festzustellen, dass ein CDU Politiker ihrer Leserschaft wohl nicht nahe steht und lässt jegliche gebotene Distanziertheit vermissen, sobald sie auf Vertreter der AfD trifft.
Kann ja sogar sein, dass sie durch Kontakt zu ihrer Leserschaft gewisse politische Mehrheitsverhältnisse unter ihren Lesern kennen und offensichtlich auch teilen, was schon problematisch genug ist, aber wodurch unterscheiden sie sich dann von den oft gerügten Öffentlich Rechtlichen?

Antwort von Stef Manzini

Liebe Elke Abt,
ist das nicht lustig? Eine gewisse Nähe zur AfD scheint doch um so vieles problematischer zu sein, als die Regierungs-Nähe so ziemlich aller alten Medien. Damit kann ich also gut leben, ein Parteibuch habe ich allerdings nicht. Immer wieder den Verweis auf "journalistische Qualitäten" ,oft von Ihnen, von gewissermaßen selbsterklärten Experten finde ich allerdings seltsam.
Bleiben Sie uns gewogen.
Grüße,
Stef Manzini

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