Tübinger Ärztegruppe widerspricht der STIKO hinsichtlich ihrer Impfempfehlung

von Michael Freiherr von Lüttwitz (Kommentare: 0)

Bild: Michael von Lüttwitz

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  • Wo bleibt die faktenbasierte Risiko-Nutzen-Abschätzung der STIKO?
  • Mannigfaltige Schädigungen durch die SARS-CoV-2-Impfung.
  • Übersterblichkeit korreliert mit dem Anstieg der SARS-CoV-Impfung.
  • Fortsetzung der SARS-CoV-2-Impfung ist unverantwortlich.

Corona oder genauer gesagt SARS-CoV-2 hat mit seinem Covid-19-Krankheitsbild die Welt in Atem gehalten. In Deutschland hat die STIKO (Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut) mit ihrem Vorsitzenden Prof. Dr. Thomas Mertens Leitlinienfunktion, wenn es um Impfempfehlungen geht. Eine Tübinger Ärztegruppe und Post-Vac-Selbsthilfegruppe hatte die STIKO im Mai 2023 in einem offenen Brief zu zahlreichen ungeklärten Fragen hinsichtlich Impfempfehlungen und Impfnebenwirkungen angeschrieben. stattzeitung.org berichtete darüber unter dem Titel "Tübinger Ärzte alarmiert, keine Versorgung für "Post-Vac-Betroffene"".

Die STIKO hat inzwischen geantwortet, allerdings wird nach Meinung der Tübinger Ärztegruppe und Post-Vac-Selbsthilfegruppe deren Ausführungen durch die Faktenlage nicht gedeckt. Die Ärztevereinigung führt in einer weiteren öffentlichen Korrespondenz im Juli 2023 Fehler auf logischer, sachlicher und methodischer Ebene an, welche die Empfehlungen der STIKO fragwürdig erscheinen lassen. Da die staatliche Corona-Impfkampagne, basierend auf den STIKO-Empfehlungen, massives Leid bis hin zu Todesfällen unter die Bevölkerung brachte und die Leitmedien mit Verbreitung der regierungsfreundlichen Einheitsmeinung darüber kaum informierten, ist es Anliegen der stattzeitung.org, kritische Meinungen wie die der angesprochenen Ärztegruppe zu Wort kommen zu lassen.

Wie hoch ist die Rate an schweren Nebenwirkungen der Covid-19-Impfung und wie lange verbleiben die Spike-Proteine und Nano-Partikel im Körper, waren zwei von fünf Anfragen der Ärztevereinigung. Der STIKO-Vorsitzende antwortet darauf, dass sich die STIKO auf nationale Daten des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) stützt, wobei das Institut die Impfsicherheit überwacht. Dabei werden Daten zur Impfsicherheit fortlaufend geprüft und berücksichtigt. Impfnebenwirkungen in Gestalt des Post-Vac-Syndorms seien schwer zu fassen, weshalb sich eine fehlende Falldefinition ergibt, wodurch keine Klarheit von zu erwartenden Symptomen ableitbar ist, ebenso kann keine Inzidenz (relative Häufigkeit von neu auftretenden Krankheitsfällen) bestimmt werden. Hinsichtlich des Verbleibs der Spike-Proteine und Lipidnanopartikel gibt es laut Mertens nur eine begrenzte Anzahl an Studien, auf die er verweist und aus denen er unter anderem zitiert, dass das PEI glaubt, dass Lipidnanopartikel nach der intramuskulären Impfung schnell abgebaut werden.

Da keine Klarheit zur Inzidenz und zu Impfsymptomen besteht, wie die STIKO ausführt, fragt sich die Tübinger Ärztegruppe, wie man aufgrund dieser Unzulänglichkeiten überhaupt eine Risiken-Nutzen-Abwägung treffen kann. Da eine solide Risikoabwägung nicht vorliegt, hätte nach Meinung der Ärztegruppierung gar keine Impfempfehlung ausgesprochen werden dürfen. Zudem, so führt die Ärztevereinigung an, fehlen bis heute evidenzbasierte Daten zu Studien als Grundlage zur Prüfung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses und damit zur Zulassung der Impfung.

Besonders problematisch ist nach den Worten der Ärztegruppierung, dass für Kinder eine Impfempfehlung bei der Corona-Variante "Omikron" gegeben wurde, obwohl sie kein Risiko der Erkrankung hatten. Stattdessen leiden die Kinder nunmehr unter Nebenwirkungen, die sich in Langzeitnebenwirkungen manifestieren. Diese Tatsachen waren laut den Protokollen des Expertenrates bekannt, trotzdem wurde wider besseres Wissen eine Impfempfehlung ausgesprochen. Im Zusammenhang mit der von Mertens vorgebrachten fehlenden Post-Vac-Definition verweist die Ärztegruppe auf vollumfängliche Definitionen, die dem Post-Vac-Komplex gerecht werden.

Bezüglich des angeblich schnellen Abbaus der Lipidnanopartikel verweisen selbst Studien der STIKO, dass die modRNA noch monatelang nach der Injektion aktiv ist. Sie belegen also das Gegenteil der von Mertens getätigten Aussage. Die Ärztegruppe verweist dabei explizit darauf, dass hierin eine der Hauptursachen der Impfschädigung liegt und diese Gegebenheit hätte bereits vor der Impfkampagne bekannt sein müssen. All diese Ungereimtheiten und Falschdarstellungen der STIKO warfen weitere Fragen auf, welche die Tübinger Ärztevereinigung an Mertens stellte.

Im Weiteren führt die Ärztegruppe eine Palette an gängigen unerwünschten beziehungsweise schweren Nebenwirkungen auf. Dazu gehören: Myo- und Perikarditis, Mikrozirkulationsstörungen, Thrombosen, Gefäßwandveränderungen, Schlaganfälle, Lähmungen, Nervenleiden, Sehstörungen, Autoantikörper, prion-/amyloidartige Ansammlung von Spike-Proteinen, antikörpervermittelte Infektionsverstärkung, T-Zellen-Erschöpfung, übermäßige Makrophagen-Aktivierung, erhöhte Entzündungsneigung, mögliche erhöhte Infektionsanfälligkeit nach mehrfacher modRNA-Injektion und so weiter.

Auf die Frage der Ärzteschaft: Ist ein Zusammenhang der aktuellen Übersterblichkeit mit der Impfung auszuschließen, äußerte die STIKO, dass die Übersterblichkeit auf die Covid-Pandemie und nicht auf die Impfung zurückzuführen sei und führt dafür diverse hinterfragungswürdige Argumente an.

Die Aussagen von Mertens widerlegte die Tübinger Ärztegruppe anhand der Auswertung verschiedener Übersterblichkeitsstudien. Unter anderem wird deutlich, dass nach den anfänglich hoch vulnerablen (krankheitsanfälligen) Personen in zunehmendem Maße auch weniger vulnerable Personen verstarben. Letztlich zeigt sich für das Jahr 2022 eine Korrelation zwischen hoher Impfquote und dem Anstieg der Übersterblichkeit.

Auf die Frage: Wie hoch ist die Wirksamkeit der Covid-19-Impfung, führte Mertens aus, dass Leute mit einer Auffrischimpfung sehr gut vor schweren Covid-19-Verläufen geschützt sind. Auf diese Äußerung ging die Ärztevereinigung wohl deshalb nicht weiter ein, da inzwischen belegt ist, dass die Impfung weder einen anfänglich propagierten Selbstschutz noch einen "solidarischen" Fremdschutz gewährt und von der STIKO diese Fehlmeldungen auch nicht mehr aufrechterhalten werden. Auch die Mertensche Aussage nach sehr gutem Schutz vor schwerer Covid-Erkrankung ist mit dem Auftreten von schweren Nebenwirkungen und Tod nicht nachvollziehbar.

Wie hoch ist die Häufigkeit von Long-Covid bei Geimpften, beantwortete Mertens ausweichend unter Bezugnahme auf weitgehend fehlender Definition, wusste aber merkwürdigerweise andererseits, also trotz fehlender Definition, dass bei Personen, die vor ihrer SARS-CoV-2-Infektion geimpft waren, Long-Covid-Symptome um zirka 20 Prozent seltener auftraten. Dass dabei die Impfung selbst die Ursache von Long-Covid beziehungsweise in diesem Fall von Post-Vac sein könnte, wird nicht erwähnt. Darauf geht die Ärztevereinigung randlich ein.

Letztlich kommt die Tübinger Ärztegruppe – unterzeichnend vertreten durch Judith Bomheuer-Kuschel, Dr. Tanja Efinger, Dr. Anette Riexinger und Prof. Dr. Andreas Schnepf – zu dem Resümee, dass die aktuelle Forschungslage eine ausreichende Grundlage für eine negative Bewertung der geringen Wirksamkeit der Covid-19-modRNA-Impfung bei hohem Risikoprofil aufweist. Angesichts dieser Sachlage fordert die Tübinger Ärztegruppierung die STIKO auf, die Impfempfehlung für die Covid-19-Impfstoffe aufzuheben. Zugleich soll das Risikoprofil der Impfung geprüft werden, hinsichtlich schwerer Schäden und Tod. Da die Covid-Impfung zwischenzeitlich in den normalen Impfplan aufgenommen worden ist, stellt diese Tatsache nach dem aktuellen Stand eine enorme, nicht hinzunehmende Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung dar. Zugleich fordert die Gruppe eine umgehende Einrichtung einer Post-Vac-Ambulanz an der Uniklink Tübingen beziehungsweise die Öffnung der Long-Covid-Ambulanz für Post-Vac-Betroffene.



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