AfD, Weidel und Höcke? Ja was denn sonst?

von Stef Manzini (Kommentare: 0)

Meinung

Warum die AfD? Ganz einfach, weil da gerade die Musik spielt! 20 % im aktuellen Politbarometer spricht eine deutliche Sprache. Damit liegt die Alternative für Deutschland (AfD) hinter der CDU/CSU, aber vor allen anderen Parteien. Als politisches Format kommt man nicht darum herum, darüber zu schreiben, was gerade die meisten bewegt. Die Welle schwappt jetzt vom Osten in den Westen, sagte uns dazu Björn Höcke. Hat er recht? Es sieht so aus. Was da gerade los ist, auf dem politischen Trapez, ist für die einen bestürzend und befremdlich, für andere aufregend und faszinierend. Darüber zu berichten ist für ein Medium das Salz in der Suppe, sollte es sich nicht entschieden haben, wesentliche zeitgeschichtliche Ereignisse oder Entwicklungen totzuschweigen.

"Zerrissen" werden die AfD Politiker oder Sahra Wagenknecht, wie übrigens sogenannte "Impfverweigerer", "kritische Ärzte", "Putin-Versteher" und nahezu alle, die nicht "linienkonform" sind in einem mittlerweile beängstigend verengten Meinungskorridor von den etablierten Mainstream-Medien. Selbstverständlich immer mit dem hocherhobenem moralisierenden Zeigefinger. Diese selbsterklärten Moralisten heulen übrigens jetzt auch am lautesten auf, weil wir das anders machen. Und sie sind von Neid zerfressen, dass wir uns Freiheiten herausnehmen, und Gesprächspartner haben, über die sie zwar herziehen- sie aber selbst gerne hätten. Natürlich nur, um dann alles in ihrer Definition von political correctness "richtig" zu machen. Das Gespräch mit Alice Weidel erschien in stattzeitung.org viele Wochen vor einem Interview mit der Spitzenpolitikerin im Magazin Stern. Ein längeres Interview mit Björn Höcke suchen Sie derzeit in der deutschen Medienlandschaft vergebens. Wir haben es. Wir verstehen uns selbstverständlich als kritisches Medium, auch im Gespräch mit Politikern aller Couleur. Wir missverstehen unsere Arbeit jedoch nicht dahingehend, ausschließlich die AfD zu kritisieren, nur um der Kritik willen, zu beschimpfen und zu diffamieren, Worte zu verdrehen oder sie Menschen in den Mund zu legen. Das überlassen wir all jenen verlogenen "Qualitätsmedien", die faktisch bereits abgewirtschaftet haben. Das ist auch ein Grund dafür, dass Weidel und Co. mit uns reden. Wir versuchen einen fairen Umgang, übrigens auch Anfang August im Gespräch mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Volker Mayer-Lay, bereits zum zweiten Mal im Sommerinterview von stattzeitung.org- und damit "pari" mit Alice Weidel. Wir werden gelobt und kritisiert, das ist in Ordnung, auch Kritik müssen wir aushalten- und tun dies auch. Für uns zählt, dass wir Ihnen, liebe stattzeitungs-Leser interessanten Lesestoff, Informationen und Grundlage für Diskussionen bieten. Über 50.000 stattzeitungs- Leserinnen und Lesern Monat für Monat gefällt das, und die bestätigen uns für das was- und wie wir es machen. Wir machen ein Angebot mit unseren Themen, und es gibt ja genug Artikel, um eine persönliche Auswahl zu treffen. Wir wollen und können immer nur 50 Prozent der Menschen glücklich machen. Mit dieser Gewissheit machen wir "Zeitung". Die "besseren" Menschen, die einem AfD-Wähler einen Therapeuten verordnen würden, gehören vermutlich zur anderen Hälfte. Wo ist das Problem? Es gibt den Spiegel und die Bunte. Unseren Kritikern sei jedoch gesagt, dass wir auch wiederholt das Gespräch mit einem Landtagsabgeordneten von Bündnis 90-die Grünen gesucht haben- aber der redet nicht mit uns. Das ist sein Ausdruck von Demokratie-Verständnis. Ein Medium muss sperrig sein und Gesprächsstoff liefern, sonst ist es langweilig. Langeweile kriegen Sie, hochgeschätzte liebe stattzeitung.org-Fans jedenfalls mit uns nicht, dafür arbeiten wir mit Hochdruck- und darauf sind wir auch ein bisschen stolz. Wir sind nicht aufgestanden, um jetzt Angst davor zu haben, uns auch einmal in die Nesseln zu setzen. Wir versuchen schlicht fair zu sein, und wünschen uns, dass man uns mit Fairness begegnet.

Essen Sie gerne einen saftigen deutschen Krustenbraten, und für den votierte wohl am 29. Juni die AfD, oder doch lieber die orientalische Falafel, sinnbildlich für die Demonstranten "Rottweil ist bunt"? Vielleicht geht es Ihnen ja so wie mir und egal welche Leibspeise Sie jetzt auswählen- Sie möchten diese nicht jeden Tag essen. Maßgeblich wichtig ist jedoch, dass Sie selbst entscheiden, was Sie essen. Dass Ihr "Speiseplan" weiterhin abwechslungsreich bleibt, dafür steht die stattzeitung.org

Freuen Sie sich auf weitere informative Artikel, immer wieder zu "Corona", das uns alle weiterhin in Atem hält, umfassende Berichterstattung zur "neuen" europäischen Bürgerinitiative "ECI/EBI", wir bleiben dran am Schicksal der inhaftierten Basis-Politikerin Johanna Findeisen- und auch an lokalen Themen unserer Heimat. Erwarten Sie spannende Interviews und Artikel zum Beispiel mit dem ehemaligen Präsidenten des Verfassungsschutzes Hans-Georg Maaßen, einer belgischen Gynäkologin, die ernsthafte Bedenken zu Hormontherapien zum Zwecke der Geschlechtsumwandlung anmeldet, einer Feministin, die das "Gendern" verurteilt, dem Friedensforscher Daniele Ganser, Peter Hahne, dem Bundestagsabgeordneten Volker Mayer-Lay, oder ganz wichtig mit Frau Dr. Maria Hubmer-Mogg zum neuen Aufschlag im Europa-Parlament der europäischen Bürgerinitiative "Wir glauben an Freiheit", und viele weitere Persönlichkeiten die streitbar sind- und das ist auch gut so. Wo sind wir denn hingekommen, um über verschiedene Meinungen nicht mehr trefflich streiten zu können?

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Lesen Sie, liebe stattzeitungs-Leserinnen und stattzeitungs-Leser hierzu gerne auch den s!!z-Artikel ""Wir sind keine Mäuse und wir essen auch keine Würmer", die AfD in Rottweil.".



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