Dr. Jekyll und Mr. Hyde, der Corona-Virus aus dem Labor?

von Michael Freiherr von Lüttwitz (Kommentare: 0)

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  • Biberacher Gruppe um den sz-Autor Michael von Lüttwitz geht Fragen nach.
  • Mutations-Forschung unter dem Brennglas eines Biologen.
  • Drosten und Daszak: Abstreiten wirkt unglaubwürdig.
  • Dr. Anthony Fauci spielt eine maßgebliche Rolle.

Im Februar 2020 erschien in der medizinischen Zeitschrift The Lancet -  sie ist das Maß aller Dinge im medizinischen Bereich -  ein Leserbrief, den Christian Drosten, Peter Daszak und andere Wissenschaftler unterschrieben haben. Sie verdammen in ihm jegliche Verschwörungstheorie, die nahelegt, Covid-19 könnte nicht natürlichen Ursprungs sein. Obwohl man im Februar 2020, also gut einen Monat nach Bekanntwerden von Covid-19 nichts über das Virus weiß, weiß man aber, dass das Virus kein Laborvirus ist. Merkwürdig!

Merkwürdig ist auch, dass bereits im Januar 2020 Dr. Anthony Fauci, der amerikanische Lothar Wieler vom RKI (Robert Koch-Institut), gegenüber dem Wissenschaftler Kristian Andersen in öffentlich gemachten Mails mitteilte, dass das SARS-CoV-2 nicht zu natürlichen Viren passt. Anders ausgedrückt könnte man folgern: Das Virus sei ein Laborvirus. Im März publiziert Andersen dann aber im übereinstimmenden Tenor mit dem Lancet, dass das SARS-CoV-2 ausschließlich auf natürlichem Weg entstanden sein kann und keinesfalls ein Laborvirus darstellt. Sehr merkwürdig!

Das offizielle Narrativ des Corona-Virus beruht auf der Annahme, das Virus sei von einer Fledermausart auf den Menschen übergesprungen. Allerdings findet das Wuhan-Labor dieses Virus, das zu 96 Prozent mit SARS-CoV-2 übereinstimmt, nicht mehr in seinem Viren-Archiv. Es ist spurlos verschwunden. Aber immerhin wurde der genetische Code gesichert. Als ein gutes halbes Jahr nach dem Verschwinden des Virus – das Wuhan-Labor ist übrigens bekannt für Pannen – eine Forschergruppe anhand des gelieferten genetischen Codes entsprechende Corona-Viren erfolgreich nachbaute, stellt sich heraus, dass das angebliche Fledermausvirus Fledermäuse gar nicht infizieren kann. Überaus merkwürdig!

Weil etlichen Politikern in den USA das Narrativ vom natürlichen Ursprung des Virus ausgesprochen merkwürdig vorkam, rief Senator Rand Paul eine Anhörung ein. Im Mai 2021 wollte der Senator von Dr. Fauci wissen, ob es eine Verbindung des NIH (National Institutes of Health), dem Dr. Fauci angehört, zu Wuhan gegeben habe. Fauci teilte mit, dass es keine Verbindung gäbe und in Wuhan und nirgends anderswo jemals Gelder geflossen wären für eine "Gain-of-function-Forschung", also eine Forschung, die sich mit der Mutation beziehungsweise Chimärenbildung von Viren und Bakterien, also künstlich geschaffenen Bakterien und Viren beschäftigt.

Peinlich war, dass Senator Paul den E-Mail-Verkehr von Dr. Fauci und K. Andersen aus Januar 2020 kannte, ebenso einen Briefverkehr von Dr. A. Fauci und P. Daszek (Mitverfasser des Lancet-Leserbriefs) aus dem Juli 2020. In diesem Briefwechsel schreibt Dr. Fauci, es habe "Gain-of-function-Forschung" in Wuhan gegeben und es wäre peinlich, wenn herauskäme, dass das NIH diese finanziert hat und das in Kenntnis, dass die Sicherheitsvorkehrungen schlecht sind, was mit Risiken verbunden ist. Man kann also davon ausgehen, dass Fauci wie Bundeskanzler Olaf Scholz bei offiziellen Befragungen Erinnerungslücken hat.

Noch peinlicher ist eine Arbeit aus dem Oktober 2022 von der Bostoner Universität. Wissenschaftler haben dort in "Gain-of-function-Forschung" das tödlichste Corona-Virus aller Cornaviren kreiert, mit einer Mortalitätsrate von 80 Prozent. Die Wissenschaftler bedanken sich für die Unterstützung ihrer Forschung durch die NIH. Zur Erinnerung: Laut Fauci hat es nirgends irgendwelche Unterstützung für "Gain-of-function-Forschung" gegeben. Und nebenbei, wenn das Boston-Corona-Virus bewusst oder unbewusst den Weg aus dem Labor schafft, dann haben wir tatsächlich eine Pandemie. Bill Gates hatte ja eine viel schlimmere Pandemie schon angekündigt.

Es gab auch eine Untersuchungskommission der WHO (Weltgesundheitsorganisation), ob das Wuhan-Labor verantwortlich sei für das SARS-CoV-2. Beauftragt dazu wurde das Eco-Health-Alliance. Und wer ist der Präsident dieser Organisation, die von dem NIH und dem amerikanischen Militär finanziert wird: Peter Daszek. Zur Erinnerung: Er hat im Lancet-Leserbrief festgestellt, ohne Nennung von Fakten, dass Covid-19 nur natürlichen Ursprungs sein kann. Und jetzt aufgepasst: Wer ist der Kopf der WHO-Untersuchungsgruppe, um die Vorgänge im Wuhan-Labor zu überprüfen? Richtig, Peter Daszek. Man braucht auf das Ergebnis des Untersuchungsausschusses bei dieser Konstellation nicht einzugehen.

Die Glaubwürdigkeit der offiziellen Darstellung der SARS-CoV-2-Entstehung ist also ausgesprochen niedrig, um es positiv auszudrücken. Daraus resultiert die naheliegende Frage: Existieren Hinweise oder gar Beweise, dass das Corona-Virus ein Labor-Virus ist. Die Antwort ist einfach: Mehr als genug!

Aus unterschiedlichen Quellen wurde bekannt, dass SARS-CoV-2 Gensequenzen enthält, die schlichtweg nicht natürlichen Ursprungs sein können. Dazu gehören u.a.:

  • Patentierte Furin-Schnittstelle (effektiviert die Schadwirkung, dient als Zellwandöffner für eine Infektion)
  • Heparin-Schnittstelle (negative Auswirkung auf Blutgerinnung)
  • Natterngift-Schnittstelle (Nervengift plus Blutungen)
  • HIV-Schnittstelle (lähmt die Immunabwehr)
  • Symmetrisches Sequenzmuster ("Fingerabdruck" von Manipulationen)
  • Sequenzen für Amyloidbildung

Besonders interessant sind die symmetrischen Sequenzmuster (gleichförmige Abfolge von Elementen in Transaktionen) von SARS-CoV-2:  Will man in ein Virus neue Informationen einbauen, braucht man entsprechende funktionelle Einheiten des Viruserbguts. Diese werden auf Enzymbasis (Endonuclease) ausgeschnitten und in Bakterien über Plasmide (ringförmige DNA-Moleküle) vermehrt. Dadurch gewinnt man enorm viele identische Erbgutstücke, mit denen man im Labor arbeiten kann. Hat man auf diese Weise Genabschnitte manipuliert, müssen diese wieder in das Virus integriert werden. Das funktioniert aber nicht einfach so, sondern sie müssen "verklebt" werden. Das geschieht mittels bestimmter Gensequenzen. Und diese Sequenzen kann man erkennen. Man nennt sie "Sticky-Ends". "Sticky-Ends" findet man im natürlichen Virus selten und in vollkommen unregelmäßiger Anordnung. Ein Laborvirus hat eine symmetrische Anordnung von kleineren Einheiten, weil die Plasmidvermehrung in Bakterien nur mit kurzen Stücken möglich ist. Die Aneinanderreihung von solchen Stücken in symmetrischen Abständen ist der Nachweis für ein künstlich geschaffenes Virus, sozusagen der Fingerabdruck der Manipulation. SARS-CoV-2 hat diesen Fingerabdruck.

Florian Schilling bringt in einem herausragenden Video neben vielen in diesem Artikel aufgeführten Hinweisen die Anmerkung, dass Sequenzen der ZC45- und ZXC21-Viren (patentiert vom chinesischen Verteidigungsministerium) im aktuellen Corona-Virus genauso enthalten sind wie eine Bindungsstelle vom SARS-CoV-1 aus dem Jahr 2003, obwohl diese Viren und das SARS-CoV-2 überhaupt nicht miteinander verwandt sind. Dazu kommt noch die erwähnte Furin-Schnittstelle, die bei keinem anderen Corona-Virus zu finden ist und SARS-CoV-2 erst gefährlich macht. In einer Literaturquelle wird gar von einer patentierten Furin-Schnittstelle des Pharma-Konzerns Moderna aus dem Jahr 2013 gesprochen. Es gibt schon unerklärliche Zufälle!

Um solche Zufälle erklären zu können bzw. ins Reich der Fantasie zu rücken, hat man Untersuchungen angestellt. Die Furin-Schnittstelle besteht aus 12 Basenpaaren. Diese Anzahl ist zu groß für eine spontane Mutation. Spontane Mutationen basieren auf einem Basenpaar, bestenfalls auf einer Gruppe von drei bis vier Basenpaaren, aber nie für 12 Basenpaare. Fazit: Eine Mutation als Erklärung scheidet aus.

Holger Reißner, ein Wirtschaftsingenieur, der extern das RKI beraten hat, stellte zudem fest, dass SARS-Cov-2 auf ethnische Gruppen unterschiedlich anspricht. Alle Asiaten, wozu auch die Chinesen gehören, aber auch Iraner, sprechen besonders stark auf das Virus an. Wurde deshalb von den USA die Gain-of-function-Forschung in China (Wuhan) besonders unterstützt?

Die Tatsache, dass SARS-CoV-2 Sequenzen enthält, die dem HI-Virus (HIV-Virus, Aids) entsprechen und einen Teil des erworbenen Immunsystems lahmlegen, ist nicht mit einer evolutiven Entwicklung des Virus erklärbar. Überhaupt wurden Zweifel an der Weiterentwicklung der einzelnen SARS-CoV-2-Varianten geäußert. Es steht die Frage im Raum, ob diese mittels Mutation auf natürlichem oder künstlichem Weg entstanden sind.

Chinesen untersuchten die mögliche Geschwindigkeit der Anpassung eines Virus von einer Tierart auf den Menschen. Sie fanden heraus, dass dafür eine Dauer von mindestens 30 Jahren anzusehen ist. SARS-CoV-2 hat keine drei Jahrzehnte Entwicklungshistorie! Schließlich wurde am Computer berechnet, wie hoch die Möglichkeit sei, dass SARS-CoV-2 aus einem natürlichen Vorläufer entstanden sei. Die Wahrscheinlichkeit liegt bei unter 0,1 Prozent. Anders ausgedrückt, die Wahrscheinlichkeit, dass SARS-CoV-2 ein Labor-Virus ist, liegt bei 99,9 Prozent.  

Man kann es auch mit den Worten von Prof. Dr. Dr. Martin Haditsch ausdrücken, Mediziner und Biologe: Mit einer Wahrscheinlichkeit von 10 Milliarden zu 1 ist das SARS-CoV-2 nicht natürlichen Ursprungs, sondern als Produkt der sogenannten "Gain-of-function-Forschung" unter zentraler Mitwirkung der USA entstanden. Noch Fragen?


SCIN trifft sich in Biberach einmal im Monat und versucht Fragen zu beantworten

Die Gruppe SCIN (Selbsthilfe, Corona, Impfung, Nährstoffe) veranstaltet einmal im Monat in Biberach ein Treffen, bei welchem biologische und politische Phänomene und Hintergründe der Corona-Krise angesprochen und analysiert werden. Im Mittelpunkt steht der Mensch, der von der Kommune während der Corona-Krise allein gelassen wird. Das letzte Treffen beschäftigte sich unter anderem mit der Frage, ob das Virus natürlichen Ursprungs ist oder ein Laborvirus verkörpert. Eine kurze Zusammenfassung der Ursprungsthematik des SARS-CoV-2 vermittelt der nachfolgende Artikel.

Informationen zur Gruppe oder Teilnahmemöglichkeiten unter:
michaelvonluettwitz@hotmail.de


Neu im stattzeitung.org – Autoren-Team begrüßen wir Michael Freiherr von Lüttwitz. Der Biologe aus Biberach, mit einem Schwerpunkt auf Nutztier-Biologie, gilt auch als "Hühner-Experte", und ist mehrfacher Buchautor. Freuen Sie sich auf viele interessante Texte, mit Tiefgang und Humor, in denen Michael auch komplexe wissenschaftliche Vorgänge so erklärt, dass wir alle sie verstehen können. Nach dem Abitur absolvierte Michael ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Biologie und Geographie. Bereits während des Studiums war er als freier Autor tätig, danach als angestellter Redakteur und freiberuflicher Journalist auch für Zeitschriften im Ausland. Michael von Lüttwitz ist verheiratet mit der Ärztin Heide von Lüttwitz.

Wir freuen uns, Michael mit "an Bord" zu haben!




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