Unser Eheleben wird spannender!

von Stef Manzini (Kommentare: 1)

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  • Exklusiv-Interview von stattzeitung.org.
  • Wofür steht die "Neue" am Überlinger Ratstisch Monika Wieden-Biniossek?
  • Überlinger Gemeinderat hat bald sein zweites Ehepaar.
  • Architektin verrät ihre Präverenzen zu Sozialem und Städtebau.
  • Roland Biniossek äußert sich zum ersten Mal zu Müller-Hausser und Diestel.
  • Neue Stadträtin möchte sich für den Einzelhandel stark machen.
  • Eine Volte der Geschichte nennt Roland Biniossek den "Fall" der BÜB+.

Wie schön, dass sich Monika und Roland Biniossek für ein stattzeitungs-Interview Zeit nahmen. Wofür steht die neue Gemeinderätin Monika Wieden-Biniossek, die in 14 Tagen, als Nachrückerin aus der Liste BÜB+ einer Bürgerbewegung, am Überlinger Ratstisch Platz nimmt? Sie sitzt wie ihr Mann Roland ohne Fraktionsstatus im Stadtrat. Für Sozialprojekte möchte sich die Architektin besonders einsetzen, und wird mit ihrer Expertise auch sorgfältig hinschauen bei Stadtentwicklung und Bauprojekten. Die Kultur liegt Monika Wieden-Biniossek am Herzen, genauso wie der Einzelhandel in der Innenstadt. Das Ehepaar, Roland Biniossek ist bereits seit acht Jahren im Stadtrat, kann sich vorstellen, künftig sogar auch an den bisher verweigerten sogenannten "Nachsitzungen" zu vorgerückter Stunde in einer lauschigen Lokalität in der Altstadt teilzunehmen. Das haben die beiden Politiker stattzeitung.org in lockerer Atmosphäre in einem exklusiven Interview verraten, und auch die Gründe dafür preisgegeben. Pikant ist, dass nun ausgerechnet die Frau in den Gemeinderat kommt, deren Ehemann seine ehemaligen BÜB+Kollegen aufgrund seiner Mitgliedschaft in der Partei "dieBasis" aus dem Rat drängen wollten. Häme oder gar Sieger-Gefühle gingen ihm diesbezüglich gänzlich ab, sagte dazu Roland Biniossek, fügte aber nicht ohne ein klein bisschen Schadenfreude hinzu, dass er Kristin Müller-Hausser und Dirk Diestel nicht besiegen musste, da sie sich letztlich selbst besiegt hätten. In einer Zeit, in der sich so mancher "Öko" verwundert zum "Parteisoldaten" mutiert sieht, und das Wahlvolk oft gar nicht mehr genau weiß, wofür eine bestimmte Partei überhaupt steht, sind die Biniosseks vielleicht ein Ansatz für eine bisher schon in den Kommunalwahlen starke, und vielleicht bis in den Bundestag immer zukunftsweisender werdende direkte Personenwahl. Das Ehepaar Biniossek steht, zumindest im Überlinger Gemeinderat, für keine Partei, sondern für sich selbst ein. Beide sind aber Mitglied in der Basisdemokratischen Partei Deutschland, "dieBasis".

Mit Monika und Roland Biniossek sitzt demnächst bereits das zweite Ehepaar am Überlinger Ratstisch, an welchem Tisch zu Hause nun die Debatten zum politischen Stadtgeschehen weitergehen, dazu mehr im stattzeitung.org Interview.



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Kommentare

Kommentar von Roland Kaim |

Bürgerbeteiligung in der Stadtentwicklung und überhaupt im politischen Geschehen bis hinauf zum Bund finde ich wirklich gut. Dass ein Ehepaar jetzt gemeinsam im Gemeinderat sitzt, die persönlich für direkte Demokratie sind und auch Transparenz zeigen in ihren politischen Entscheidungen, wird das politische Gemeinwohl in unserer schönen Stadt Überlingen hoffentlich und ich denke auch sicherlich noch mehr stärken. Schade finde ich, dass politische Gemeinden im Sinne der Stadtentwicklung nicht darin frei sind, entscheiden zu können, wie viel Neuerschließung ein Ort ertragen kann, wenn es um neue Stadtviertel bzw. allgemein um den Wohnungsbau geht. Schön finde ich, dass das Ehepaar Wieden-Biniossek wohl einer Meinung sind, wenn es um den sozialen Wohnungsbau mit moderaten Mietpreisen geht. Ich hoffe, dass bei Erschließungen von neuem Bebauungsgebieten der Natur- und Umweltschutz noch mehr in den Fokus kommt und auch das kulturelle Leben auch in den ausschließlichen Wohngebieten gefördert wird. Schön fände ich es auch, wenn der Kapuziner wieder geöffnet wird für das Theater und andere kulturelle Veranstaltungen.

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