"Die meisten finden nicht den Weg zurück", Exklusiv-Interview mit Professor Arne Burkhardt

von Stef Manzini (Kommentare: 0)

Bild: Stef Manzini

Der Pathologe Professor Arne Burkhardt (AB) im s!!z-Interview mit Stef Manzini zum Spikeprotein in Blutkonserven, Frust über Ignoranz, plötzlichen und unerwarteten Sterbefällen, und der Anklage gegen Sucharit Bhakdi. Am Rande seines Vortrags in Balingen bei der Partei dieBasis nahm MWGFD-Mitglied Burkhardt sich Zeit, die Fragen der stattzeitung.org zu beantworten. Die beunruhigenden Ergebnisse seiner Studien erklärt der Pathologe im Video.

s!!z: Die stattzeitung.org ist ein neues Medium, gegründet im Widerstand gegen die sogenannte „Pandemie“ und ging am 22.02.2022 online. Wir sind die erste freie Presse und stehen für Journalismus mit Rückgrat - mit lokalem Bezug - in der Bodenseeregion. Inzwischen haben wir über 80 Berichte veröffentlicht, von denen sich der größte Teil mit „Corona“ und den katastrophalen Folgen einer völlig verfehlten Haltung überwiegend der Wissenschaft und der Medizin, im Verbund mit den verheerenden Maßnahmen beschäftigt. Berichte zu MWGFD, zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht und ihre Folgen für den Care-Bereich, Krankenhaus-Report und und und…
Herr Professor Burkhardt, Sie sind Pathologe. Sie haben an vielen Universitäten gelehrt, unter anderem in Hamburg, Bern und Tübingen. Sie haben 18 Jahre lang und leiten noch das Pathologische Institut in Reutlingen.
AB: Das ist nicht ganz richtig, 18 Jahre habe ich das Institut am Krankenhaus geleitet und war danach dann niedergelassener Pathologe.

s!!z: Danke! Sie haben über 150 Fachbeiträge publiziert. Sie haben Pathologische Institute zertifiziert. Sie sind also absolut kein Nobody!
Herr Professor Burkhardt, Sie haben zusammen mit Sucharit Bhakdi, Wolfgang Wodarg und vielen anderen die MWGFD-Initiative gegründet oder Sie sind Mitglied.
AB: Ich bin Mitglied geworden.

s!!z: Das Corona-Ausstiegskonzept – in diesem Papier haben Sie bereits Ihre Erkenntnisse dargelegt. In einer beispiellosen Aktion hat MWGFD alle Mandatsträger in Deutschland, von der Regierung über den Bundestag bis in die Kommunen und alle Schulen per Mail informiert. Wir haben im Bodenseekreis bei den Behörden und Stadtverwaltungen nachgefragt. Wir haben über 300 Schulen per Postzustellung nach einer Reaktion gefragt. Das Ergebnis war erschütternd, denn es gab so gut wie keine Reaktionen. Die Antworten unseres Landrats des Bodenseekreises Lothar Wölfle auf eine Anfrage der Basis und der AfD aus dem Frühjahr waren ebenfalls ernüchternd. Todesfälle und schwere Nebenwirkungen nach Impfung seien eine sehr pauschale und wissenschaftlich nicht fundierte Aussage, so der Landrat. Dem Landrat seien Todesfälle, die nachweislich im Zusammenhang mit Corona-Schutzimpfungen stehen, nicht bekannt. Auf die große Bitte, mit den Vorständen der Basis sachlich und zielorientiert in einen Dialog zu kommen, wurde überhaupt nicht eingegangen. Jetzt habe ich dazu meine Fragen an Sie: Sie haben gesprochen im sächsischen Landtag, ein besonderes Völkchen die Sachsen. Aber im Allgemeinen will Deutschland von Ihren Erkenntnissen, die Sie gewonnen haben, nichts wissen. Warum?
AB: Ja gut, das ist eine schwierige Frage, weil man hat sich zu frühzeitig und zu voreilig für diese Impfaktion entschieden und ich hab das Gefühl die meisten finden nicht den Weg zurück.

s!!z: Also können nicht anerkennen, dass es Grund für große Sorgen gibt.
AB: …, dass Sie sich getäuscht haben.

s!!z: Wie groß ist ihr Frust darüber?
AB: Das kann ich jetzt schwer quantifizieren. Ich finde es einfach nicht korrekt.

s!!z: Sehen Sie eine Möglichkeit, dass man sich doch noch mit Ihren Erkenntnissen viel mehr beschäftigt und falls ja, welche Möglichkeit?
AB: Also ich denke, es wird sich auf jeden Fall die Wahrheit durchsetzen und auf ewig kann man diese Tatsachen nicht verschweigen und nicht ignorieren.

s!!z: Auch dass es publiziert wird. Wie gesagt, wir sind ein neues Medium, aber wir haben hohe Zugriffszahlen.
AB: Es scheint sich im Moment ein bisschen das Blatt zu wenden. Es wird jetzt doch auch in den öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Radiostationen über solche Dinge berichtet, wenn auch immer noch sehr verhalten.

s!!z: Was würden Sie dem Landrat Lothar Wölfle antworten, wenn er sagt „Todesfälle und schwere Nebenwirkungen nach Impfung sind eine sehr pauschale und wissenschaftlich nicht fundierte Aussage"?
AB: Das ist ganz einfach, dem würde ich sagen, kommen Sie nach Reutlingen und setzen Sie sich mit mir ans Mikroskop, bringen Sie einen Pathologen Ihres Vertrauens mit und wir diskutieren die Fälle. Das habe ich jedem angeboten, der da Interesse hat.

s!!z: Und wer kam?
AB: Niemand.

s!!z: Dann habe ich eine zweite Frage, so wie ich das MWGFD-Papier und Ihre Untersuchungen verstanden habe, war das Spike-Protein nach 40 Tagen immer noch in den Körpern aktiv.
AB: Also wir konnten es tatsächlich noch 9 Monate nach der Impfung nachweisen. Wie weit es da noch aktiv ist oder wie weit es eventuell in alterierter Form, also zum Beispiel als Amyloid-Komplex oder so etwas vorliegt, das werden wir weiter untersuchen.

s!!z: Das wäre meine Anschlussfrage gewesen, weil ich meine, Sie haben die Ergebnisse dann nach 40 Tagen auch veröffentlicht, aber machen Sie weiter? Sie sind jetzt schon bei 9 Monaten.
AB: Ja, natürlich. Diese Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen und deswegen ist sie auch noch nicht publiziert. Aber wir sind dabei Teilergebnisse zu publizieren.

s!!z: Jetzt bin ich medizinische Laiin, darum müssen Sie mir ein bisschen helfen. Ist es nicht so, dass sich so ein Impfstoff nach wenigen Tagen abgebaut haben müsste?
AB: Darüber kann man spekulieren. Also soweit ich in den Unterlagen der Pharmafirmen gesehen habe, ist das nicht systematisch untersucht worden. Wir haben andere Ergebnisse auf jeden Fall und das sind beunruhigende Ergebnisse, dass sich das doch so lange im Körper hält.

s!!z: Wir lesen jetzt immer häufiger von plötzlichen und unerwarteten Sterbefällen und wir kennen Menschen, die auch jetzt noch an den Nebenwirkungen der Impfung leiden. Wie groß ist nach Ihrer Einschätzung die Gefahr, dass auch heute noch, so lange nach der letzten Impfung, die schädliche Wirkung des Impfstoffes im Körper wirkt und die Gefahr bei einer erneuten Impfwelle, zu erwarten vielleicht im Herbst - das ist ja dann für viele bereits die 4. Impfung - mit immer mehr „Stoff“ weiter potenziert?
AB: Ja, wir haben ja eindeutig impf-assoziierte Gewebeschäden nachgewiesen und das ist klar, wenn der Körper tatsächlich in der Lage ist sozusagen zu einer Ausheilung zu kommen beziehungsweise die überschießende Immunreaktion herunter zu regulieren, wenn man dann nochmal impft, geht das Ganze wieder von vorne los. Dann kann der Prozess auch jederzeit entgleisen sozusagen.

s!!z: Zu der völlig unterschiedlichen Art der Nebenwirkungen, bis hin mit Todesfolge, das ist ja auch etwas was wir beobachten, die einen haben gar nichts und die anderen haben von Kopfweh bis zur Gürtelrose bis hin zum Todesfall. Halten Sie es für möglich, dass das an den verschiedenen Chargen der Impfstoffe liegt?
AB: Die Chargen scheinen auch eine Rolle zu spielen, aber ich denke, das Problem liegt auch darin wie viel Prozent von dem Impfstoff eben systemisch, also in Gefäße, appliziert wird und nicht nur in den Muskel.

s!!z: Aber darauf hab ich doch dann keinen Einfluss als Geimpfter, oder?
AB: Also, wenn ich einmal geimpft bin, dann nicht mehr. Aber wenn ich mich impfen ließe, würde ich auf jeden Fall verlangen, dass der Arzt aspiriert bevor er injiziert. Das wurde ja in den Impfstraßen nicht gemacht.

s!!z: Das haben ja auch viele Menschen nicht gewusst.
AB: Natürlich weiß der Laie das nicht. Aber unsere Institutionen, wie das RKI, sollten es besser wissen.

s!!z: Dann habe ich noch eine Frage: Wir haben erlebt, was das HI-Virus in Blutkonserven angerichtet hat. Dies wurde von der allgemeinen Medizin und Wissenschaft ja damals lange verschwiegen mit katastrophalen Folgen, wie wir dann sahen gerade bei vielen Blutern, die sich dann infiziert haben. Ich habe noch nie etwas darüber gehört oder gesehen, was könnten Blutkonserven mit dem Spike-Protein oder Blutspender, die geimpft sind, anrichten und gibt es Studien dazu?
AB: So viel ich weiß, gibt es dazu keine Studien und ich kann auch dazu aus eigener Erfahrung oder Untersuchung nichts dazu beitragen. Es ist theoretisch denkbar und nicht auszuschließen, aber es ist nicht belegt bisher.

s!!z: Und dann hab ich noch eine eher gefühlsmäßige oder persönliche Frage: Wir haben alarmiert und betroffen davon gehört, dass Sucharit Bhakdi der Volksverhetzung im Zusammenhang mit Antisemitismus angeklagt wurde. Das ist jetzt eine doch sehr persönliche oder Herzensfrage: Wie sehr sind Sie betroffen bzw. haben Sie Angst und Sorge aufgrund Ihrer Aktivitäten persönlich schwere Folgen tragen zu müssen?
AB: Das ist eine schwierige Frage, wenn man einmal auf der Spur ist und wenn man gesehen hat, was ich gesehen habe, dann kann ich nicht einfach sagen, von heut auf morgen, ich höre auf. Bisher habe ich keine oder nur minimale schlechte Erfahrungen gemacht und ich versuche sehr vorsichtig mit meinen Äußerungen zu sein. Ich denke, das ist bei dem Vortrag auch rausgekommen. Ich habe nie gesagt, das ist so. Ich bleibe auf der wissenschaftlichen Ebene und da kann mir eigentlich, wenn alles mit rechten Dingen im Rechtsstaat zugeht, nichts passieren.

s!!z: Naja, wir haben Sorge, dass nicht mehr alles im Rechtsstaat mit rechten Dingen zugeht, wie wir an Herrn Bhakdi eben sehen.
AB: Das ist eine andere Frage.

s!!z: Wir sagen bei uns am See, wenn die Zahnpasta einmal aus der Tube ist, dann kann sie nicht mehr rein. Das heißt, wenn man sich einmal exponiert, da kann man nicht mehr zurück und Sie klären damit ja auch auf.
AB: Ich denke, das ist eine Verpflichtung, wenn man das Wissen und die Erfahrung hat.

s!!z: Ja, Sie setzen Ihr Wissen ein. Ich würde mich ganz, ganz herzlich bei Ihnen bedanken, dass Sie sich noch die Zeit nach dem doch anstrengenden, heißen Vortrag genommen haben. Vielen Dank! Danke schön!
AB: Ich bedanke mich.

Lesen Sie hierzu gerne auch den s!!z-Artikel Impfen ist gefährlich und endet manchmal tödlich! zum Vortrag von Professor Burkhardt.



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