Corona-Impfung. Risiken und Nebenwirkungen unbedenklich?

von Stef Manzini (Kommentare: 1)

Bild: Stef Manzini

Deutsche Krankenkasse spricht jetzt von 2,5 bis 3 Millionen Impfschäden.

  • Alarm von ProVita an das Paul-Ehrlich-Institut
  • Brief zu Impffolgen wurde jetzt öffentlich
  • Apotheker der Region mit Doktortitel in der Virologie fragte schon im Dezember nach Unbedenklichkeit
  • Anwältin Beate Bahner verklagte 2020 die Regierung

Vor zwei Tagen, am 21. Februar diesen Jahres, ging ein hochbrisantes Schreiben beim Paul-Ehrlich–Institut im hessischen Langen ein. Die „BKK Provita“, eine große deutsche Krankenkasse mit Sitz in München, teilte darin dem Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel ihre vorliegenden Daten bezogen auf Impfnebenwirkungen der Corona-Impfstoffe mit. Andreas Schöfbeck, Vorstand der Krankenkasse, sprach von einem erheblichen Alarmsignal.

Zitat: „Da Gefahr für das Leben von Menschen nicht ausgeschlossen werden kann, bitten wir Sie um eine Rückäußerung über die veranlassten Maßnahmen bis 22.02.2022 18:00 Uhr“. Die angeforderte „Rückäußerung“ des Paul-Ehrlich-Instituts auf das „Provita- Schreiben“ ist bisher nicht erfolgt. Große deutsche Zeitungen, wie die „Berliner Zeitung“ veröffentlichten bereits Auszüge aus dem brisanten Schreiben, und gaben bekannt, dass die „Provita“ die Daten von Millionen von Versicherten dazu analysieren ließ. Andreas Schöfbeck von der „Provita“ äußerte gegenüber der Zeitung Die Welt, Zitat: „Gemäß unserer Berechnungen halten wir 400.000 Arztbesuche unserer Versicherten wegen Impfkomplikationen bis zum heutigen Tag für wahrscheinlich“. Die Krankenkasse schreibt von einer „erheblichen Untererfassung“ von Impffolgen, und rechnet diese bezogen auf Deutschland auf 2,5 bis 3 Millionen Fälle hoch. Das Schreiben ging auch an den Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV), die Bundesärztekammer, die Kassenärztliche Bundesvereinigung, die Ständige Impfkommission und den Dachverband der Krankenkassen.

Immer wieder sagte der Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach auf entsprechende Nachfragen die Corona-Impfung sei absolut unbedenklich. Wie beispielsweise in einem Interview mit der „Herzstiftung“ auf die Frage des Interviewers, Zitat: „Niemand braucht Angst haben?“ Lauterbach, Zitat: „Nein, eine Impfung gegen das Coronavirus ist unbedenklich“.

In Punkto „Impfschäden“ wies Beate Bahner, Fachanwältin für Medizinrecht, bereits im vergangenen Jahr auf gefährliche Impfwirkungen hin, und erstellte entsprechende Gutachten, die sie auch publizierte. Ein hiesiger Apotheker mit Doktortitel in der Virologie (Name und Anschrift der Redaktion bekannt), der daraufhin schon im Dezember 2021 bei seinem Landesverband in Stuttgart nach Risiken der Impfung fragte, erhielt lediglich eine flappsige Antwort mit einer abfälligen Bemerkung zu der Fachanwältin, die Beate Bahner als „Irre Querdenkerin“, diffamierte. Der Apotheker hatte gezielt darum gebeten ihm eine Unbedenklichkeitserklärung auszustellen, da er aufgrund der Gutachten von Bahner keine Impfstoffe mehr an Ärzte ausliefern wollte, um sich nicht strafbar zu machen. Der Landesapothekerverband Stuttgart antwortete dem hiesigen Apotheker sinngemäß, er solle Bahners Gutachten in den Papierkorb schmeißen, sie sei eine „Querdenkerin“, die doch schon in der Klappse gesessen habe. Der  Apotheker, in dessen Apotheke nicht geimpft und nicht getestet wird, wie eine telefonische Bandansage informiert, stellt in Puncto „Unbedenklichkeit“ der Corona-Impfstoffe lakonisch fest: „Man braucht doch nur die Pathologen zu fragen, die wissen doch Bescheid“.

Beate Bahner studierte übrigens Rechtswissenschaft an den Universitäten Heidelberg und Genf. Seit 1995 ist sie als Rechtsanwältin in Deutschland zugelassen. Nach einigen Berufsjahren in der Wirtschaft ließ sie sich 2002 mit ihrer eigenen Fachanwaltskanzlei für Medizinrecht in Heidelberg nieder. Im Jahre 2003 wurde sie mit dem mit 5.000 Euro dotierten Soldan-Kanzleigründerpreis des Soldan-Instituts ausgezeichnet. (Quelle: Wikipedia) Sie ist Autorin des Buches: „Corona Impfung. Was Ärzte und Patienten unbedingt wissen sollten“.

Bahner verklagte 2020 die Regierung. Kurz darauf wurde die Juristin vorübergehend in die Psychiatrie eingewiesen. In Folge dessen wurden ihre corona-kritischen Äußerungen in der Presse als „Querdenker-Gedankengut“ und als „Unwahrheiten einer Irren“ bezeichnet. Zu Unrecht, sollte sich die Datenauswertung und die damit verbundene Schlussfolgerung der Krankenkasse, „die Impfung ist gefährlich für das Leben von Menschen“ bestätigen.


Die Redaktion der stattzeitung veröffentlicht aufgrund der Brisanz des Schreibens der Krankenkasse an das Paul-Ehrlich-Institut, dem Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, den kompletten Brief. Nachfolgend die einleitenden Worte, sowie der gesamte Text und die erwähnte Auswertung als PDF zum Herunterladen.

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Cichutek,

das Paul Ehrlich Institut hat mittels Pressemitteilung bekannt gegeben, dass für das Kalenderjahr 2021 244.576 Verdachtsfälle für Impfnebenwirkungen nach Corona Impfung gemeldet wurden.

Die unserem Haus vorliegenden Daten geben uns Grund zu der Annahme, dass es eine sehr erhebliche Untererfassung von Verdachtsfällen für Impfnebenwirkungen nach Corona Impfung gibt. Dazu füge ich meinem Schreiben eine Auswertung bei.


Eine erste Rückmeldung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) sowie eine Reaktion vom Virchowbund, dem Verband der niedergelassener Ärzte, finden Sie im nächsten Artikel ("Schwurbler-Kasse“ Provita)



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Kommentare

Kommentar von Judith Sinistra |

Vielen Dank!! Genau so erwarte ich eine mediale informative Berichterstattung. Weiter so.

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