Es kann keine unabhängigen Journalisten in abhängigen Medien geben!

von Stef Manzini (Kommentare: 3)

Bild: Stef Manzini
  • „JOUSTA-Journalisten stehen auf“
  • Pressefreiheit nach Artikel 5 Grundgesetz
  • Gründung meiner Initiative am 22. Januar 2022

Als ich „JOUSTA“ gründete, geschah dies aus meiner eigenen Drangsal heraus, eine Plattform für mich und meine KollegenInnen zu schaffen, denen es ähnlich ergeht wie mir. Wissend, dass viele meiner KollegInnen ihren Arbeitgebern verpflichtet, und von ihnen abhängig sind, haben mich die Reaktionen in dem Ausmaß ihrer Aussagekraft dennoch überrascht- und auch bestürzt.

Stellvertretend für viele KollegInnen möchte ich die Zuschrift von Petra* veröffentlichen:

Petra*, eine Redakteurin einer großen deutschen Tageszeitung schrieb mir etwa sinngemäß: „Ich bin Anfang 60, wollte noch sechs Jahre arbeiten, gehe jetzt aber in Rente, weil ich es nicht mehr aushalte, will in Harmonie aus meiner Redaktion scheiden, und kann dann erst den Mund aufmachen“.

Du bist anderer Meinung, und bist bei der Presse? Dann halt die Fresse, oder du fliegst! In einem so brutalen Satz kann ich den Inhalt aus den vielen Emails, die ich seither auf meine Initiative hin erhielt, zusammenfassen.

Freie Journalisten, die sich ihre Freiheit in eigenen Medien schaffen tun sich natürlich leichter, einige von ihnen haben sich bereits „JOUSTA“ angeschlossen.

Dennoch: Journalisten stehen auf! und das geschieht im ganzen Land. Sie verlassen toxische Informations-Plattformen, die sich unabhängig nennen, und nehmen die Konsequenzen dafür in Kauf. Ihnen gilt mein ganzer Respekt. KollegInnen, die ihre Familien ernähren müssen und deshalb nicht den Mut haben aufzustehen, würde ich dennoch niemals ihren guten Willen absprechen, denn das steht mir gar nicht zu.

Ich will mit "JOUSTA" vor allem ein Netzwerk schaffen, auf dem wir uns austauschen und uns unterstützen können.

Der Friedensnobelpreis ging 2021 an die Journalisten Dmitri Muratow und Maria Ressa.
Freie Presse und Meinungsfreiheit sind höchste Güter einer Demokratie.

Der Journalist Julian Assange veröffentlichte 2010 auf Wikileaks rund 250.000 vertrauliche Diplomatendokumente, die die US-Regierung in Schwierigkeiten brachten. Die Jagd auf ihn begann. Assange erhielt schließlich in der Botschaft Ecuadors in London 2012 politisches Asyl, wurde 2019 auf Druck der USA dort festgenommen, und sitzt seitdem im Gefängnis. Er gleicht mehr einem Toten als einem Lebenden, so sehr setzt ihm die Haft zu. Alle Proteste „Free Julian Assange“ konnten bisher nichts bewirken.

Auch „JOUSTA“ sagt „Free Julian Assange“!

Was wird mit den Journalisten geschehen, die mit unermüdlicher Recherche Stück für Stück das ganze Ausmaß des „Politik-Versagens“, und die Mitschuld derer, die sich als wissenschaftliche Berater in der sogenannten „Corona-Pandemie“ verantworten müssen oder der Menschen, die an ihr verdient haben, ans Tageslicht bringen.

Wir wissen es nicht. Auch wir kennen keine absoluten Wahrheiten, und wir nehmen für uns in Anspruch, dass wir uns irren könnten. Wir haben ein Recht auf Irrtum und gestehen diesen jedem Menschen zu. Auch Politikern. Auch Medizinern. Auch Journalisten. Aber wenn sie wissen, dass sie sich irren und diesen Irrtum zum Schaden aller aufrechterhalten, aus welchen Gründen auch immer, dann haben sie Strafe verdient. „Free Julian Assange“!

„JOUSTA“ setzt sich ein für:

  • Eine unvoreingenommene Auseinandersetzung mit den Inhalten, Forderungen und Fragen der Corona-Demonstranten in den Medien.
  • Eine Auseinandersetzung und Berichterstattung mit Wissenschaftlern und medizinischen Experten, die eine andere Meinung zu Corona haben, als die bisher überwiegend dargestellte.
  • Eine „Fall zu Fall“ Anonymisierung in Medien von schutzbedürftigen Akteuren, die unangenehme Folgen befürchten.
  • Ein sofortiger Stopp von tendenziöser Sprache.
  • Freie Impfentscheidung.

Ich gründe hiermit eine Initiative, die sich für mehr Demokratie in den Medien einsetzt. Die andere Seite der „Corona-Medaille“, Impffolgen, Impfschäden, unsinnige Maßnahmen- und deren katastrophale Folgen in den Familien, bei älteren Menschen, bei Singles, am Arbeitsplatz und in der queeren community.... müssen endlich ihren Platz in den breiten Medien finden.

Ich fordere eine offene Berichterstattung, gemäß der Pressefreiheit und dem Artikel 5 Grundgesetz:
„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. (Gesetztestext im Internet)

KollegInnen, die sich diesem Grundsatz verpflichtet fühlen, und im Sinne einer „Berichterstattung ohne Scheuklappen“ eintreten, für Meinungs- und Pressefreiheit heiße ich herzlich willkommen, und lade Euch hiermit ein meiner Initiative beizutreten.
Informationen dazu auch auf meiner Webseite www.stefmanziniautor.de und dazu auch der Telegram-Kanal @jousta_info und die Telegram-Gruppe @jousta_diskurs. Die Beiträge in Telegram sind nicht recherchiert.

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Kommentare

Kommentar von Michaela Borrs |

Vielen Dank Stef Manzini für Ihren Einsatz. Es tut so gut, dass endlich auch die Journalisten aufstehen.

Kommentar von Kai Sallie |

Sehr geehrte Frau Manzini,
vielen Dank, dass Sie mit Ihrer "Stattzeitung" das Monopol des Südkuriers durchbrechen. Ich hoffe, dass sich Ihr Portal zu einer vollwertigen Alternative entwickelt und werde helfen, es bekannt zu machen.

Kommentar von Wilfried Zimmermann |

Sehr geehrte Frau Manzini,
vielen Dank für Ihren Mut und Ihren Einsatz! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, nicht zuletzt in der Hoffnung, dass Ihre Initiative andere Journalisten ermutigt sich für einen objektiven, unabhängigen Journalismus einzusetzen.
Ein Zitat von Joseph Pulitzer: "Eine zynische, käufliche Presse wird mit der Zeit ein Volk erzeugen, das genauso niederträchtig ist, wie sie selbst."

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